Jun 062009
 

Der Merian reiht sich in die vielen Städteführer über München ein, wie zum Beispiel München kompakt, Geo Special-München, Marco Polo-München usw. Dennoch ist dieser Führer anders aufgebaut, denn es geht um Spaziergänge. Sie verwirren allerdings in zwei verschiedenen Inhaltsverzeichnissen den schnellen Leser. Spaziergang 1 führt rund um den St.-Jakobs-Platz auf der nächsten Seite führt der Spaziergang 1 als Rundgang durch die Jahrhunderte und damit durch die Altstadt.

Aber das kann ja bei der nächsten Auflage verbessert werden. In jedem Falle ist dieses Buch eine Fundgrube für den Besucher und sogar für den Einheimischen.

Der Spaziergang 2 beispielsweise führt vom Marienplatz an der Pfarrkirche St. Peter vorbei zum Rindermarkt, weiter zur Frauenkirche, dann entlang der Theatinerstraße vorbei an den Fünf Höfen zur Salvator-Kirche. Dort kann man einer Pause machen und in verschiedenen Cafés oder auch im Literaturhaus verweilen. Vorbei geht es an einer Nobelherberge zum Stachus und von da aus wieder an einigen Kirchen vorbei zurück zum Ausgangspunkt. Ob es wichtig ist, das Kaufhaus Oberpollinger (Arcandor) oder den Bayerischen Hof zwischendurch zu besuchen ist Ansichtssache. Darauf hingewiesen wird jedenfalls sehr deutlich.

 

Kritik an dem Spaziergang könnte es natürlich auch geben. So würde jeder Münchner andere Wege vorschlagen. In jedem Fall aber sind die 15 Spaziergänge durchaus ausgewogen und gut beschrieben. Eine Zeitvorgabe ist nicht vorgesehen, denn wer keine Zeit hat, sollte besser zu Hause bleiben.

Jun 062009
 

Rechtzeitig zur Sommersaison hat der Merian Verlag, aus dem Jahreszeiten Verlag, ein bemerkenswertes Heft über das Allgäu herausgebracht. Selbst wer das Allgäu kennt, ist begeistert von den guten eindrucksvollen Fotos und von der sorgfältigen Recherche, bei der weder die Kirchen noch der Bergkäse noch eine Kneipp Kur ausgelassen sind. Da Neuschwanstein ebenfalls zum Allgäu gehört, hat der Fotograf Philip Koschel sich alle Mühe geben, eindrucksvolle Bilder aber auch neue Einsichten und Ansichten zu fotografieren.E:\A  Projekte\1     Pressebüro Dr. Jamin\Bücher Bilder 2009/MerianAllgaeu.jpg

 

Wer dieses Heft in die Hand bekommt, lernt viel über das Allgäu, wahrscheinlich mehr als aus den meisten bekannten Reiseführern.Dass auf Seite acht die BMW Welt im Allgäu Heft zu erkennen ist, wird einige Touristen erschrecken aber Werbung finanziert natürlich das für 7,95 € recht preisgünstige Heft und Tophotels müssen selbstverständlich auch dabei sein.

Eine gute Auswahl von informativen Berichten, oft mit geschichtlichem Hintergrund versehen, macht das Heft zu einer spannenden Lektüre.

 

 

Apr 192009
 

 

Die Stadtverwaltung der Stadt Odessa, Ukrainer präsentierte ihren Tourismus auf der erstarkten Tourismus Messe in München 2009. Es war der erste Auftritt der Region Odessa in dieser konzentrierten Form, mit dem Schwerpunkt Tourismus.

Der Direktor des Tourismus Departments der Stadt Odessa, Viktor Aksanyuk,
war höchstpersönlich angereist und betreute auch den Stand persönlich, unterstützt durch Olga Ivchanskiy (CIM-Junior-Beraterin für Tourismus)
olga.ivchanskiy@cimonline.de und den Berater des Bayerischen Hauses in
Odessa Karl Walter (www.bayernhaus.com.ua).
Die Auswertung einer Fragebogenaktion war hochinteressant und zeigte kurz zusammengefasst folgende Ergebnisse:
Das Interesse an Städtereisen verbunden mit schöner Landschaft und kulturellen Höhepunkten ist sehr groß (80 % der Befragten).

Die außerordentliche schöne Lage von Odessa ist nur wenigen Touristen bekannt, meist sind es die älteren und gebildeten Menschen die Odessa kennen. Die Jugend fühlt sich noch nicht genügend angesprochen, obwohl es in Odessa ein außerordentlich gutes Angebot an Freizeitmöglichkeiten gerade für die Jugend gibt.

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Kritik gibt es natürlich von den bereits erfahrenen Touristen auch. Es ist nicht nur die mangelnde Kenntnis der englischen Sprache, sondern es ist die Qualität der Reisen innerhalb des Landes, die Qualität der Hotels und beispielsweise auch die Qualität der Flugverbindungen.

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All das sollte jedoch kein Hindernis sein die Ukraine, besonders aber Odessa zu besuchen. Darüber waren sich über 90 % der befragten Besucher der Messe einig.

Einige meinten sogar: Wäre dieser Stand nicht nur auf der Münchner sondern auch auf der Stuttgarter Messe und Berliner Messe (ITB), dann würde die Nachfrage der Touristen nach Reisemöglichkeiten nach Odessa um einen wesentlichen Faktor ansteigen.

Klaus Jamin

Apr 102009
 

Ansprache der Ministerin für Tourismus und Zivilluftfahrt Frau Hisila Yami, Berlin 11. März 2009

Es ist mir eine Ehre und ein Privileg Ihnen zu diesem besonderen Anlass, dem Nepal Abend, ein paar Worte mitteilen zu dürfen. In der Situation ist dies von besonderer Bedeutung, da sich in Nepal eine historische politische Wandlung vollzieht, hin zu einer Institutionalisierung einer Republik, mit dem Ziel einen bundesrepublikanischen Staat zu konsolidieren. Das Schreiben einer neuen Verfassung hat das Ziel eine revolutionäre Veränderung in den Lebensverhältnissen der Menschen in Nepal zu bewirken.
 

Einen besonderen Stellenwert hat dieses Programm, da sich dieses Jahr der 50. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Nepal und der Bundesrepublik Deutschland währt. Beide Länder blicken in mehrfacher Hinsicht auf eine lange und intensive Beziehung zurück: Wirtschaftlicher, sozialer, akademischer und touristischer Art, um nur ein paar zu erwähnen. Darüber hinaus hat Deutschland für uns immer einen besonderen Stellenwert, da in diesem Land der Marxismus entwickelt wurde, eine der fortschrittlichen und wissenschaftlichen Ideologien, die uns dabei geholfen hat die Monarchie in Nepal zu stürzen.

 

Die steigende Bedeutung des Tourismus in Nepal spiegelt sich in dem starken Anstieg der Touristenzahlen in Nepal seit der Unterzeichnung des Friedensabkommens im Jahre 2006. 2007 kamen 37 % mehr Touristen nach Nepal als im Vorjahr, und 2008 gab es einen weiteren Anstieg um 4 %. Die Zahl der europäischen Touristen spielt dabei eine bedeutende Rolle. Unter diesem Aspekt sehen wir den europäischen Markt als den wichtigsten Zukunftsmarkt. Zu den für den nepalesischen Tourismus wichtigsten Ländern gehört natürlich auch Deutschland, und so tragen diese Touristen nicht nur in Deutschland sondern auch in Europa dazu bei Nepal ins Rampenlicht zu rücken.

 

Trotz vieler Herausforderungen und Probleme während der Übergangsperiode in Nepal setzen wir große Hoffnung in die Entwicklung diverser touristischer Sektoren in Nepal. Unabdingbar für den Erfolg ist, dass von Seiten aller Beteiligten in Nepal das gemeinsame Ziel der Bildung einer Nationen verfolgt wird. Als Geburtsort Buddhas, als das Land mit dem höchsten Berg der Welt, dem Mount Everest, und als Ort vieler faszinierender kultureller Sehenswürdigkeiten und als Heimat genauso interessanter Naturwunder, bietet Nepal dem Touristen zahlreiche Möglichkeiten unvergessliche Eindrücke zu sammeln. Die Tourismusindustrie ist bereits heute ein bedeutender Faktor für die Generierung harter Währung und in einigen Teilen des Landes eine wichtige Einkommensquelle, und dadurch auch ein Katalysator für weitere wirtschaftliche Unternehmungen. Nepal ist schon jetzt ein populäres Reiseziel für Abenteuertourismus, Öko-Tourismus, nachhaltigen Tourismus und

Tourismus in Dörfern, bei dem man die verschiedenen Kulturen und Ethnien kennen lernen kann.

 

Um die Tourismusindustrie weiter zu stärken und dessen Einfluss im Lande zu vergrößern und um Kapital aus dem Angebot von kultureller, ethnischer, regionaler und geschlechtlicher Identität zu schlagen, hat die Regierung Nepals beschlossen, das Jahr 2011 als das Nepal Tourismus Jahr auszurufen. Mit der Unterstützung aller involvierten Sektoren hat sich diese Maßnahme zum Ziel gesetzt 2011 mindestens eine Millionen Touristen in Nepal empfangen zu dürfen, die Kapazitäten im Dienstleistungssektor zu verbessern und damit Nepal als ein Markenzeichen auf dem Gebiet des Tourismus zu kreieren. Damit soll auch das Image des Landes durch öffentlich-private Zusammenarbeit weiter verbessert werden.

 

Diese Kampagne ist nicht aus dem Nichts entstanden, sondern greift auf Erfahrungen früherer Kampagnen zurück und betrachtet die Tourismusindustrie als ein wichtiges Vehikel für die angestrebte Wirtschaftliche Revolution, wie diese Dekade (2008-2018) von der Regierung bezeichnet wird. Mit diesem Ziel vor Augen legt die Regierung folgenden Plan bzgl. der Entwicklung des Tourismussektors vor:

•         Die Tourismusindustrie bekommt Toppriorität bei der wirtschaftlichen Entwicklungspolitik und die existierende Tourismuspolitik wird durch die neue 2008/2009 ersetzt, die größere Teile der nepalesischen Gesellschaft mit einbezieht.

•         Neue touristische Produkte und Aktivitäten werden identifiziert, diese werden diversifiziert und die Einrichtungen und Dienstleistungen werden durch eine öffentlich-private Partnerschaft verbessert.

•         Im Jahre 2011 wird ab der zweiten Einreise keine Visumgebühr erhoben.

•         In den nächsten fünf Jahren werden keine Gebühren für die Besteigung von Bergen in der mittleren westlichen und fern-westlichen Region erhoben. Eine neue Gebührenordnung für Bergbesteigungen wird eingeführt.

•         Anlage und Verbesserung von neuen bzw. bestehenden Routen und Trekkingpfaden. und weitere Infrastrukturmaßnahmen

•         Entsprechende Planungen für den Bau eines neuen internationalen Flughafens werden in Angriff genommen. Das Gleiche gilt für verschiedene regionale Flughäfen. Die Einrichtungen und die Infrastruktur des existierenden internationalen Flughafens und die der anderen Flughäfen werden verbessert.

•         Neues Fluggerät für die nationale Fluggesellschaft wird zur Verfügung gestellt, um populäre Ziele im asiatischen Raum zu bedienen.

•         Einführung von einmotorigen Flugzeugen, die als Air Taxi eingesetzt werden sollen.

•         Pläne für Direktflüge zu einigen europäischen Zielen ab Ende 2010.

•         Spezielle Flugticketangebote aus Anlass des Nepal Tourismusjahr 2011.

•         Ermutigung von ausländischen Investitionen

•         Einrichtung einer „Special Economic Zone“ (SEZ) und eines Investmentausschusses um sich intensiv um die Belange von ausländischen Investitionen zu kümmern.

   •      Fokussierung auf nachhaltigen Tourismus, Öko-Tourismus, Tourismus, der sich um die Belange von armen Menschen kümmert, Gesundheitstourismus, Kulturreisen etc.

•      Unterstützung von Open-Sky Abkommen

 

Die Regierung unterstützt Joint Ventures von ausländischen Reiseveranstaltern mit nepalesischen Reiseveranstaltern. Dadurch kann das Land erfolgreich in Tourismussektoren eindringen, in denen ein großes touristisches Potential für Nepal mit seiner einmaligen Natur und seinen Sehenswürdigkeiten existiert.

Diese Kampagne – NTY 2011 – wird nur dann von Erfolg geprägt sein, wenn ihre Unterstützung und Kooperation in alle touristische Sektoren des Landes ausgeweitet wird. Wir sind zuversichtlich, dass sie dank der in dieser Kampagne neu angebotenen Aktivitäten neue Angebote anbieten werden.

 

Die weltweit größte Tourismusmesse, die ITB, hat eine große Bedeutung, da diese Messe eine Plattform sowohl für im Tourismus involvierte und als auch für Journalisten aus der ganzen Welt darstellt. Deswegen ist dies eine gute Gelegenheit für uns die positiven Veränderungen mitzuteilen, und darüber hinaus Informationen und Fakten über unser umfangreiches Angebot an touristischen Produkten und Dienstleistungen zu zeigen. Mit mehr Unterstützung seitens Reiseveranstalter und uns Wohlgesonnenen werden wir dazu fähig sein die Vorteile des Tourismus in alle Gesellschaftsschichten zu tragen. Ihre Unterstützung wird immer wichtig sein in der Verwirklichung unserer Mission ein gerechtes, friedliches und wohlhabendes Nepal zu schaffen.

Mrz 082009
 

Den europäischen Reisemarkt und speziell die MICE- Kunden will das Management des im malaysischen Sabah, auf der Insel Borneo in Kota Kinabalu gelegene Sutera Harbour Resort ins Visier nehmen.
Aus diesem Grund wurde der Fachmann für Tourismus- Marketing und Communication, Joachim Fischer, Berlin, als neuer GSA und Repräsentant für Europa ernannt.

Das mit einem 27-Loch Golfplatz , zwei 5-Sterne Hotels , einem eigenen Jachthafen, der eigenen historischen Dampfeisenbahn , 14 Restaurants und fünf Resorts im Naturpark des bekannten Mt.Kinabalu aufwartende Unternehmen eignet sich bestens für MICE-Veranstaltungen.

Aber auch der Einzelreisende und die Familien mit Kindern haben hier ihr Urlaubsparadies gefunden. Für die Kinder gibt es neben den verschiedenen Swimmingpools auch einen eigenen Kindergarten. Besonders die „open air“-Restaurants mit Blick auf den Pool oder das Meer wird Kindern und Eltern gleichermaßen gefallen.

Ein besonderes Erlebnis ist eine zehnminütige Bootsfahrt aus dem Jachthafen zur Insel Manukan. Diese ist Naturschutzgebiet und weiße sandige Strände laden zum baden – ab 17 Uhr kann man sich als Robinson Crusoe (aber mit internationalem 5-Sterne Service) fühlen, denn dann wird die Insel offiziell geschlossen und man kann romantische Dinner am Strand – nicht nur für frisch Verliebte – oder in einer der Strandvillen den verzaubernden Sonnenuntergang über dem Meer genießen.

Joachim Fischer wurde zum 1. März 2009 berufen und startet mit der ersten großen Aktion bereits auf der ITB in Berlin. Im MICE-Bereich wird die Fachmesse IMEX im Mai in Frankfurt genutzt werden um dieses „Paradies „ bekannter zu machen.

Im Herbst wird der Sutera Harbour Resort – Europa-Repräsentant auch eigene spezielle Themenreisen nach Kota Kinabalu organisieren. Geplant sind u. a. Golfreisen, Erlebnistouren im Naturpark und am Mt. Kinabalu, asiatische Kochkurse und Exkursionen zu den Ureinwohnern den verschiedenen Tribes. 84 Dialekte werden zum Teil noch heute von rund 63 verschiedenen Stämmen gesprochen.

Informationen: www.suteraharbour.eu oder direkt per mail: j.fischer@suteraharbour.eu

Dez 282008
 

Das Hotel Steinplatte liegt in Waidring und gehört zum PillerseeTal in Tirol. Das ist auch der Grund warum es sich den Aktivitäten der fünf PillerseeTal Orte angeschlossen hat. Von diesem Verbund erwartet sich das Hotel eine Zunahme des Tourismus in dieser noch nicht ganz „In“   Gegend des schönen Tirol.

Im einem vorherigen Artikel hatten wir über die Bedeutung eines Zusammenschlusses einer Region berichtet, einzelne Hotels haben den Vorteil, nicht selbst aktiv Werbung machen zu müssen sondern in diesem Verbund mit ihren Besonderheiten dargestellt zu werden.

Das Hotel Steinplatte will vor allen Dingen mit einer 2000 m² großen Wasserlandschaft Punkten, nach dem Motto abschalten und sich wohl fühlen oder für den Geschäftsmann Tagen wo andere Urlaub machen.

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Essensbereich  und Schwimmbad

Mit Blick auf die Tiroler Bergwelt dürften Konferenzen, Seminare, Tagungen, Familienfeiern, Hochzeiten und Produktpräsentationen  hier einen entsprechenden Rahmen finden.
Hervorzuheben aber ist  der Spa und Wellnessbereich, der beispielsweise aus Hallenbad, Freibad finnischer Sauna, Biosauna, verschiedenen Kräutersaunen Solarium und Ruheräumen besteht. Selbst ein privater Bereich für zwei Personen kann gebucht werden, 
der aus Dampfbad, Doppel-Whirlwanne, Dusche, 2 Massageliegen (1 Ayurveda-Liege, 1 klassische Liege), Finnische Sauna und Doppel-Wasserbett   besteht.

Die Preise sind der Umgebung angepasst, das Essen ist hervorragend der Service ist gut und die weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten sich in dieses erst seit Oktober bestehende Hotel langsam ein. Es kann eben nicht alles von Anfang an rund laufen.

Verbesserungen und Änderungen in einem großen Hotel  sind selbstverständlich, die ersten Eindrücke sind jedoch durchaus positiv.

Dez 282008
 

Wer vor Weihnachten den BIATHLON-WELTCUP IN HOCHFILZEN im Fernsehen verfolgt hat, wunderte sich vielleicht über den Austragungsort PillerseeTal. Denn diese Gegend Tirols ist relativ unbekannt, man fährt an dem wunderschönen Tal vorbei, wenn man nach Kitzbühel möchte, aber auch wenn man Richtung Berchtesgaden, Ruhpolding oder sogar Salzburg unterwegs ist kommt man ganz in der Nähe am PillerseeTal vorbei.
Das PillerseeTal ist relativ unbekannt, vielleicht weil bisher die einzelnen Orte und Hotels für sich selbst Werbung gemacht haben, ohne daran zu denken, dass regionales Marketing nicht nur preisgünstig sondern auch noch effektiv für den Tourismus ist.

Der Fachmann nennt dieses Destination Development und meint damit „weg von der Eigenbrödelei hin zu einem gemeinsamen Konzept für eine ganze Region“, manchmal sogar für ein ganzes Land.
Von besonderer Bedeutung ist dabei die Entwicklung eines Images, das bestimmte Zielgruppen nicht nur interessiert sondern auch motiviert, in dieser Region zu fahren.

Folgende Aspekte sind dabei u. a. zu beachten:

o Soll das Image quantitativ oder qualitativ ausgerichtet werden?

o Wie kann das Image mit dem Gesamtmarkt beziehungsweise Angebot der Region verglichen werden?

o Können die Tourismusbüros das Image steuern und managen?

o Welche negativen Effekte können durch das Image ausgelöscht beziehungsweise in ein positives Image umgewandelt werden?

o Kann ein Image für eine spezielle Adressatengruppe entwickelt werden, wie zum Beispiel für Senioren, für Kinder, für Wanderer usw.

Die Idee zum Zusammenschluss der Orte Fieberbrunn, Hochfilzen, Sankt Jakob in Haus, St. Ulrich am Pillersee und Waidring ist goldrichtig und zeigt bereits erste Früchte.
Veranstaltungen wie zum Beispiel der BIATHLON-WELTCUP IN HOCHFILZEN geben weitere Impulse. Das Informationsmaterial sagte dazu:
Im Sommer lädt das Tal zum ausgedehnten Wandern ein. Neben leichten Touren fordern Erlebniswan­derungen – wie zum Beispiel zum kristallklaren Wildseelodersee oder der Panoramarundweg „Stein­erne Stiege“ – durchaus schon die Beinmuskulatur. Geführte Nordic-Walking-Routen finden Sie bei uns genauso wie anspruchsvolle Klettersteige. Auch Gipfeltouren bis 2.500 Meter sind kein Prob­lem – immerhin stehen insgesamt drei Bergbahnen bereit, um Sie auf den ein oder anderen Gipfel zu befördern. Oben angekommen geht’s dann entweder auf eine unvergessliche Bergtour oder zu einer der urigen Berghütten. Denn wie lässt sich der Blick über Berge und Täler besser genießen, als bei einer zünftigen Jause und einem kühlen Schluck Bier?
Doch nicht nur Erwachsene kommen bei uns im Pillseental voll auf ihre Rechnung. Auf die kleinen Urlaubsgäste warten nämlich ganz besondere Überraschungen. Neben dem Erlebnis­park „Familienland Pillersee“ mit seinen vielen Attraktionen lockt der neu eröffnete Triassic Park Dinosaurier Fans und Urzeitforscher gleichermaßen auf die Steinplatte. Die Fieberbrunner Bergbahnen haben mit der „Timoks Alm“ einen weiteren, für Kinder jeden Alters geeigneten, Erlebnispfad am Berg geschaffen.

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Blick auf den Wilden Kaiser und Lift Steinplatte

Gleich drei Skigebiete mit fast 100 Kilometer bestens präparierten Pisten stehen den Winter­sportfans zur Auswahl. Und Schnee gibt es im PillerseeTal sowieso immer mehr als anderswo. 7 Meter Schnee den Winter über ist keine Seltenheit. Darüber hinaus lassen 100 Kilometer feinst gespurte Langlaufloipen und mindestens ebenso viele Wanderwege die Urlauberherzen höher schlagen. Was gibt es Schöneres, als ungestört durch eine tiefverschneite Landschaft zu spazieren und die Hektik des Alltags zu vergessen. Et­was, das Ihnen im PillerseeTal ganz leicht gelingen wird. Dafür garantiert nicht nur die traumhafte Landschaft, dafür stehen auch die PillerseeTaler mit Ihrer typischen Tiroler Gastfreundschaft.

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Gäste auf der Stallenalm – Foto Redaktionsbüro Inga Schulz, Köln

Auf einer Pressereise zeigten sich die Journalisten und Fotografen hellauf begeistert, es war nicht nur der freundliche Empfang durch die Vertreter des Tourismusverbandes PillerseeTal, sondern es war die Freundlichkeit aller Beteiligten an dem „Drei Tage Event“. Einhellig war die Meinung der Fachleute, wir kommen wieder.

Dez 142008
 

 Am 13. Dezember 2008, zwischen 15.00 und 19.00 Uhr veranstaltet das Hilton Munich Park in Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsjunioren die Charity Veranstaltung zugunsten von „Artists for Kids“, dem Hilfsprojekt für Münchner Kinder und Jugendliche. Bereits zum vierten Mal verwandelt sich die Küche des Hilton Munich Parks in eine vorweihnachtliche Bäckerei, um den längsten Apfelstrudel Münchens zu backen. Dieses Mal übernahm der Skispringer Sven Hannawald die Schirmherrschaft und schnitt den mit 25 Metern längsten Apfelstrudel Münchens an.

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Unterstützt wurde er dabei von Barbara von Johnson, der zeichnerischen Mutter des Pumuckl.

Sep 132008
 

 

Auf einem schwarz-weißen Podest stehend, stellen sich die Artisten des Nationalzirkus Nordkorea vor. Die Mädchen sind in lilienweiße, traditionelle „Hanbok“-Kostüme gekleidet und bilden einen schönen Kontrast zu ihren in schwarz gekleideten Kollegen. Und dann erscheinen die Feen aus der koreanischen Legende „Unsondae“. Sie leben hoch über dem Kumgang-Gebirge mit seinen 12.000 Gipfeln. Diesen Wesen aus der „himmlischen Welt“ ist es verboten, sich den Menschen zu zeigen. Sie tun es aber trotzdem… Ebenso überirdisch wie die Feen, präsentieren sich Kim Mis Song und Kim Sun Dok, die in einem unvergleichlichen Spiel von Mut und Präzision ein bezauberndes Duo-Trapez aufführen.

Zum ersten Mal in der Zirkusgeschichte geht das komplette Ensemble des Nationalzirkus Nordkorea aus Pjöngjang auf Europatournee. Am Donnerstag, den 4. September, fand in Frankfurt die Deutschlandpremiere statt, bei der das Publikum erleben wird, warum Nordkorea schon seit Jahren zu den führenden Nationen der internationalen Zirkuswelt zählt. Das gilt besonders für die spektakulären Luftnummern, die von anderen nie auf diesem Niveau erreicht wurden und die zu Recht beim Internationalen Zirkusfestival in Monte Carlo bereits mehrfach mit dem „Oscar“ der Zirkuswelt, dem Goldenen Clown, ausgezeichnet wurden.

 

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Eingangsbereich Frankfurt

Die besten Nummern sind nun zum ersten Mal in einem wirbelnden und bunten Programm vereint, bei dem die Gesetze der Schwerkraft aus den Angeln gehoben werden. Sowohl Männer als auch Frauen wird man kometengleich, mit drei- oder gar vierfachen Saltos, durch die Luft fliegen sehen. Es wird ein großes „Flugfest“ voll Sensationen, bei dem das Publikum vor Spannung auf die Stuhlkante rutschen wird.

An die 100 Personen arbeiten mit an diesem Programm, das in der Zirkuswelt bereits große Diskussionen ausgelöst hat, da bislang noch nie das komplette Ensemble des nordkoreanischen Nationalzirkus außerhalb der eigenen Landesgrenzen zu sehen war.

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Neben den großen fliegenden Trapeznummern, die weltweit ihres gleichen suchen, dürfen sich die Zuschauer auf zahlreiche weitere Darbietungen freuen, die durch Ausgefallenheit und absolute Körperbeherrschung brillieren. So zum Beispiel der stärkste Mann der Welt, der eine goldene, 150 Kilo schwere Kugel, die von einem Schleuderbrett abgeschossen wird, mit einer Hand auffängt und damit jongliert. Erleben Sie eine – mit dem Goldenen Clown ausgezeichnete – Sprungbrettnummer, faszinierende Trampolinkunststücke, Jongleure und eine russische Schaukel, die die Artisten hoch in die Zirkuskuppel schießt. 14 atemberaubende Zirkusnummern von Weltrang sorgen dafür, dass „The Great Flying Circus“ dem Publikum das Zirkusabenteuer seines Lebens bescheren wird. bild0651.JPG

Publikum in Frankfurt

Eine weitere Besonderheit an dieser Zirkusshow ist, dass der koreanische Nationalzirkus zum ersten Mal seit seinem Bestehen im kreativen Bereich mit einem europäischen Produzenten zusammen arbeitet. Stardust Circus International hat in den vergangenen 25 Jahren bereits den Großen Chinesischen Staatscircus mit Programmen wie „Ying Yang“, „ZENsation“ und „Piraten Piraten“ durch die Verstärkung der theatralischen Präsentation, ein „Facelifting“ verpasst. Dasselbe haben sie sich auch beim Nationalzirkus Nordkorea zum Ziel gesetzt.
Zum ersten Mal passt sich der nordkoreanische Nationalzirkus den neuen Entwicklungen der internationalen Zirkuswelt an, bei denen Kostüme, Beleuchtung, Choreographie und Musik immer wichtiger werden. Dadurch werden die herausragenden Leistungen des Nationalzirkus Nordkoreas – bislang bereits vielfach mit dem Goldenen Clown in Monte Carlo ausgezeichnet – noch abgerundet und können nun stolz in Europa präsentiert werden.

ROBERT WAGNER ENTERTAINMENT und China Entertainment GmbH & Co.KG
„The Great Flying Circus“zum ersten Mal in Europa:

04.09. bis 28.09.2008 Platz im Europaviertel in Frankfurt/Main

von Klaus Jamin

Fotos: Marion Noppeney, Wolfgang.Szczes

 

Mai 262008
 

Der Fachausschuss Tourismus des Wirtschaftsbeirats der Union e.V. führte am Mittwoch, dem 14. Mai 2008 im ArabellaSheraton Grand Hotel, München eine Veranstaltung zum Thema Qualitätssicherungssysteme für den Tourismus in Bayern durch.
Der Wirtschaftsbeirat der Union versteht sich als Sprachrohr der Bayerischen Wirtschaft und Wegweiser für die Politik. Das wirtschafts- und gesellschaftspolitische Leitbild des Wirtschaftsbeirats ist die Soziale Marktwirtschaft. Ihre Aufgabe sieht die Unternehmervereinigung darin, Erfahrungen aus der unternehmerischen Praxis in die Politik einzubringen und im Dialog mit politischen Entscheidungsträgern für Rahmenbedingungen einzutreten, unter denen sich die Wirtschaft im Wettbewerb entfalten und behaupten kann.

Ziel ist es die Berufserfahrung und die Interessen unserer Mitglieder gegenüber der Politik zur Geltung zu bringen und politische Entscheidungen im Sinne der Wirtschaft zu beeinflussen. Die Unternehmensvereinigung bringt Wirtschaft und Politik immer wieder zusammen.

Der Fachausschuss Tourismus wird von Robert Salzl als Vorsitzendem und Ludwig Hagn als Stellvertreter geleitet.

      img_4813.jpgHerr Robert Salzl und Frau Hedda Manhard

 Hedda Manhard, Abteilungsleiterin Öffentlichkeitsarbeit im Tourismusamt der Landeshauptstadt München, referierte über das Thema „Wie geht die Landeshauptstadt mit allen möglichen Beschwerden der Touristen um?“
Siegfried Gallus Präsident des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes präsentierte das Thema „Wie erhöht die Einführung des Gütezeichens Q die Qualität in Bayern?“ und Reinhold Weise, Generaldirektor des ArabellaSheraton Grand Hotels, informierte mit dem Vortrag „Mit welchen Methoden wird in internationalen Hotelketten die Qualität sicher gestellt?“

Herr Siegfried Gallus      und              Herr Reinhold Weise

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Es war ein rundum interessanter Nachmittag mit vielen Fragen und guten Antworten.

Offensichtlich muss aber noch mehr in Sachen Qualität an der Basis gemacht werden denn Hans Nechleba berichtet: Emilia M Ü L L E R, Wirtschaftsministerin von Bayern, hat dem Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband kräftig unter die Arme gegriffen und die Qualitätssicherung (Service-Qualität Bayern) mit finanziert. Die Hilfe gilt für eine Anlaufszeit von drei Jahren.
Hoffen wir, dass das hilft, denn mit dem Thema Qualitätsmanagement kann man die Hotellerie und Gastronomie auch erschrecken.