Reisebüro Marketing von Hans N. Nechleba

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Aug 272015
 

Als Hans N. Nechleba vor fast 50 Jahren das Reisebüro Marketing Redaktionsbüro eröffnete, war Marketing noch längst nicht überall die umfassende Methode, ein Produkt auf dem Markt bekannt zu machen.

Die Deutschen wollten reisen, der Markt war, soweit Fachleute sich erinnern können, ein typischer Nachfragemarkt. Das hat sich im Laufe der Jahre verändert. Nicht erst durch das Internet, sondern auch durch die Vielzahl der Unternehmen ist ein Markt entstanden, auf dem harte Konkurrenz herrscht.

In diese Nische stieß Hans N. Nechleba schon frühzeitig mit seinem informativen „Reise-Blitz“, in dem er hochaktuelle Informationen für ein ausgewähltes Publikum verbreitete. Zuerst gab es den Reise-Blitz in Papierform, dann wurde daraus eine Internet -Zeitung mit hoher Aktualität.

Heute hat der Reise-Blitz eine Abnehmerzahl von durchschnittlich 1.700 Abonnenten und erreicht somit bei einer Leserzahl von 2,5 Personen/Exemplar über 4.000 Leser.Nechleba

Kontakt: Hans N. Nechleba,  Schrämelstr. 126, D – 81247 München. T: 089-896 23 23 7, Fax 089-88 26 86, RB@reise-blitz.de

Die Zauberflöte in Bregenz

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Aug 182014
 

Will man den Inhalt der Oper von Wolfgang Amadeus Mozart, als Singspiel komponiert, ohne den Inhalt vorher gelesen zu haben verstehen, dann hat man Schwierigkeiten. Die vielen verschiedenen Szenen, von hervorragenden Sängern in Bregenz getragen, bürden unbedarften Zuhörer einige Rätsel auf.

Aber ist das das Ziel dieser, mit großem Aufwand und schöner, zauberhafter Kulisse inszenierten Oper im Jahre 2014?

Bregenz 2014

 Foto aus: zu bregenz pressefotos zauberflöte

Die dahinter liegende Geschichte passte sicher in das 18. Jahrhundert, heute jedoch, bei der audiovisuell vorgeprägt Zuhörerschaft treten die Inhalte oft in den Hintergrund. Wen interessieren hier schon die Probleme der Freimaurer oder die Probleme der Menschenrechte die angesprochen werden. Man möchte einen schönen Abend mit viel Feuer und Wasser, wunderbaren Kostümen und guten Sängerinnen und Sängern erleben.

Das wird in Bregenz auf der einmaligen Seebühne allemal geboten. Lichtspiele und Feuerwerk, Hängebrücken, auf denen Figuren klettern, das begeistert. Begleiterinnen der Königin reiten auf silberglänzenden Drachen, andere Darsteller auf malerischen asiatischen Einhörnern. Einige Darsteller kommen per Boot und bewirken den Aha-Effekt, an anderer Stelle treten Magier mit Feuerzeichen auf.  Es ist verständlich, dass diese Oper, entsprechend angepasst, sogar in Marionettentheatern für Kinder Begeisterung hervorgerufen kann.

Die Aufführung am 17. August jedenfalls hat das Publikum rundweg begeistert. Gespräche mit den Zuschauern zeigten, dass besonders die Inszenierung von David Pountney, die Bühne von Johan Engels sowie die Kostüme von Marie-Jeanne Lecca faszinierten. Dass bei den bekannten Liedern einige Zuschauer sogar mitsummten zeigt doch auch die Akzeptanz der ca. 7000 Zuschauer.

Genau diese Art der Inszenierung will der heutige Zuschauer. Dass dabei der Inhalt in den Hintergrund tritt ist ihm nicht so wichtig. Die Musik zählt (Wiener Symphoniker und der Prager Philharmonische Chor) das Bühnenbild zählt und das wurde in bester Qualität geboten.

Klaus Jamin

Bulgarien auf der ITB 2014

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Mrz 112014
 

Messestand BulgarienBulgarien auf der ITB 2014

von Claus Nowak

Mit großen Gemeinschaftsstand in Halle 3.2 und mit einer Pressekonferenz beteiligte sich Bulgarien auf der größten Reisemesse der Welt in Berlin auf der ITB 2014. Auf der Presskonferenz stellten sich  Vertreter der bulgarischen Regierung den Fragen der zahlreich erschienen Journalisten. Die Botschaft ist klar und einfach: „Erlebe Bulgarien“.
Bulgarien ist mehr als ein einfacher Badeurlaub an der Schwarzmeerküste. Nur etwa 2  bis 3 Flugstunden von Deutschland bieten sich gut ausgebaute Wintersportgebiete (Ski-und Snowboarding z.B. in Borovetz), jahrtausende alte Kultur- und Naturdenkmäler  für einen Urlaub zu jeder Jahreszeit und für jede Reisezielgruppe an. Insbesondere aber auch die uralten alten Mineral- und Heilquellen, die schon die römischen Generäle schätzten, bieten einen erholsamen Gesundheit- und Wellnessurlaub. Nach Aussage der Regierungsvertreter stehen zur Zeit Vertragsverhandlungen mit namhaften  Krankenkassen in Deutschland an.

Aber auch ein Abstecher   in die Hauptstadt Sofia stellt ein Highlight für einen Wochenendausflug dar. Überall freundliche und aufgeschlossene, sehr gastfreundliche Menschen, sehr gute kulinarische Höhepunkte (Bulgarien bietet hervorragnede Weine) und ein abwechslungsreiches Nachtleben bietet Sofia insbesondere jungen und junggebliebenen Reisenden. Um diese interessanten Reisegruppen zu gewinnen setzt Bulgarien verstärkt auf social media.  Zwei Blogger, Bjorn Troch (www.thesocialtraveler.net) und Steve Hänisch (www.back-packer.org) hatten im Rahmen der Pressekonferenz die Möglichkeit den Teilnehmern ihre Reiseerlebnisse und abenteuer unter dem Motto „viel zu entdecken, viel zu erzählen “vorzustellen.

Vom Koch- und Töpferkurs bis zum Ski -und Naturerlebnis reichte die Palette der Erlebnisse der beiden Blogger.

Die Resonanz auf die beiden Blogs waren gewaltig, 6stellige Zugriffe in den ersten Tagen zeigen die Neugier der netuser auf ein vielfach unbekanntes Reiseland Bulgarien.

Aber auch ein Rundgang auf den Messestand von Bulgarien zeigte, dass die Fachbesucher reges Interesse an den lokalen Reiseveranstaltern und Hotelresorts hatten.

Verein Tourismus Oberbayern München e.V. (TOM) auf der ITB 2014

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Mrz 102014
 

Der neue Verein Tourismus Oberbayern München e.V. (TOM) hat es sich zur Aufgabe gemacht, Oberbayern mit der Landeshauptstadt München als touristische Vorzeigeregion weiter zu stärken. Im November 2013 gegründet, stellt TOM auf der ITB seine Visionen, Pläne und erste Aktivitä­ten unter dem Motto „Liebeserklärung an Oberbayern“ vor. Gemeinsam mit seinen Mitgliedern aus Kommunen, lokalen Tourismusorganisationen und Wirtschaftsverbänden will TOM Oberbayern von seiner besten Seite zeigen. Präsident Robert Salzt: „Wir verstehen uns als kompetente und effiziente Service-Einheit auf Ver­bandsebene. Unsere Aufgabe ist es, die Gastgeber vor Ort in die Lage zu versetzen, ihren Gästen optimale Leistungen anzubieten.“ Von der Wandertour mit GPS bis zur Ballonfahrt über den bayerischen Seen, vom gemütli­chen Gasthaus mit Biergarten bis zur internationalen Sterneküche, von der einfachen Famili­enpension bis zum Luxusressort – Oberbayern bietet Urlaubs- und Genusserlebnisse für verschiedene Preiskategorien und Zielgruppen. Eine gezielte Produktentwicklung soll die oberbayerischen Schönheiten künftig noch besser vermarktbar machen. Großen Wert legt TOM auf einen ausgewogenen Spannungsbogen zwischen Innovation und Tradition. „Ge­meinsam schaffen wir echte Reiseerlebnisse, die unsere Landschaft, unsere Kultur und un­sere Lebensart weltweit einzig machen“, formuliert es die Vizepräsidentin des TOM, Mün­chens Tourismuschefin Geraldine Knudson. Drei Aufgabenfelder stehen im Fokus: politische Arbeit, Themenmarketing und Qualitätsma­nagement. Einen Schwerpunkt in seiner politischen Arbeit setzt TOM in den Bereichen Infra­struktur mit der Förderung des ländlichen Raums, Umweltschutz und Steuerbelastungen, die die Wettbewerbssituation in der Tourismuswirtschaft unausgewogen verändern. Im The­menmarketing agiert TOM in enger Abstimmung mit der Bayern Tourismus Marketing GmbH und lokalen Tourismusorganisationen. TOM setzt Schwerpunktthemen wie „Produkte aus der Region“ oder „Gesundheit & Fitness“, über die die Vielfalt der Reiseerlebnisse besser ver­marktbar wird. Der dritte Bereich, Qualitätsmanagement, setzt auf Serviceleistungen, die es den Gastgebern vor Ort ermöglichen, gegenüber ihren Gästen optimale Leistungen zu er­bringen und damit zu einem durchgängigen Qualitätsversprechen beizutragen.

Hotel Sammüller zeigt Qualität

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Jan 052014
 

Sammueller2Als Preisträger der höchsten europäischen Auszeichnung für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit (EMAS) und Zertifizierung durch das Institut für Qualitätssicherung und Zertifizierung ökologisch erzeugter Lebensmittel, hat das Berghotel  Sammüller  nun auch das international gültige Zertifikat zu Qualitätsmanagement nach ISO 9001:2008 erhalten.

Hotel SammuellerDieses Zertifikat ergänzt die oben beschriebenen Preise und Zertifizierungen durch den Beweis, dass im Hotel auch Managementqualität gelebt wird. Zuständig für diese Zertifizierung war der IQM e.V. München, der sich auf die Zertifizierung von Dienstleistern spezialisiert hat.  Schwerpunkt der Überprüfungen ist die Zufriedenheit der Gäste und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ein weiterer Prüfbereich ist die Gestaltung der Managementprozesse und der Abläufe im Unternehmen, um einige Beispiele zu nennen.

Das Berghotel Sammüller hat dieses internationale Zertifikat zum zweiten Mal, nach einer ganztägigen Prüfung, ohne Probleme erhalten und gehört damit zu den wenigen Hotels in Deutschland, die sich dieser umfangreichen Prüfung unterzogen haben.

Mrz 252012
 

 Das Kanada-Event unter dem Motto „Moose, Mountains und Mounties … and Prêt-a-Porter“? fand während der ITB in Berlin am 8. März in der Frank Gehry-Location in der DZ Bank am Brandenburger Tor statt. Die unglaubliche Architektur, das fantastische Essen und eine Modenschau vom Feinsten ließ den Besucher kaum zu Kontakten kommen. Als allerdings dann die Modenschau vorbei war und das Bier die Zunge lockerte, fanden die wichtigen Gespräche zur Zukunft des Tourismus, zur Entstehung neuer Märkte und Produkte statt, zu denen sonst auf der Messe kaum Zeit zu finden war. Ein sehr gelungenes Event, das im kommenden Jahr wiederholt werden sollte.

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Mrz 242012
 

PARTNERLAND ÄGYPTEN: Demokratie braucht ein ökonomisches Fundament: Ägypten will Tourismuseinnahmen bis 2017 verdoppeln

Ägypten hat sich in diesem Jahr besonders viel Mühe gegeben, um den so wichtigen Tourismus wieder auf den Stand vor der Revolution zu bringen.

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Besonders eindrucksvoll war die Eröffnungsfeier die von Ägypten gestaltet und ausgerichtet wurde. Selbst für Journalisten war im ICC Berlin nur noch auf den oberen Rängen Platz. Insgesamt war die Fragestellung klar. Sind bei der immer größer werdenden Konkurrenz Bier und Bikini in Zukunft in Ägypten tabu oder lassen sich Badeziele am Roten Meer vielleicht leichter vermarkten, wenn dem Urlauber bei der Buchung gar nicht bewusst ist, dass sein Traumstrand in Ägypten liegt? Dies waren einige Fragen, zu denen sich der ägyptische Tourismusminister Mounior Fakhry Abdel Nour und Vertreter der Egypt Tourism Authority (ETA) am Mittwoch auf der ITB Berlin äußerten. „Ägypten ein Jahr nach der Revolution: Wie geht es politisch, wirtschaftlich und touristisch weiter?“ war das Thema einer hochkarätig besetzten Diskussionsrunde. Das nordafrikanische Land, das machte Minister Mounir Fakhry Abdel Nour deutlich, befindet sich in der Phase eines politischen Systemwandels. „Touristen, die jetzt zu uns kommen, unterstützen uns ökonomisch – und damit auch unsere Ziele wie Demokratie, Freiheit und Respekt vor den Menschenrechten“. Der Minister führte an, dass es aus seiner Sicht derzeit drei Hauptgründe gäbe, Ägypten zu besuchen. Zum ersten sei es ein phantastisches Reiseland, zum anderen würde der Prozess Richtung Freiheit und Demokratie ökonomisch unterstützt, zum dritten – so der Minister sehr deutlich – hätte ein wirtschaftlicher Verfall Ägyptens für Westeuropa dramatische Konsequenzen. Ein Niedergang Ägyptens, so Mounir Fakhry Abdel Nour, wäre der Auftakt zu einer sehr schwierigen Periode für die gesamte arabische und islamische Welt. „Unterstützt Ägypten für eure eigene Sicherheit!“, appellierte Mounir Fakhry Abdel Nour.

Die ökonomische Bedeutung des Tourismus für Ägypten kann kaum überschätzt werden, das machte das Statement von Dr. Ibrahim A. Hegazy deutlich. Der Professor an der amerikanischen Universität in Kairo und Vertreter der ETA führte an, dass der Anteil des Tourismus am ägyptischen Bruttosozialprodukt im Jahr 2010 bei 11,3 Prozent gelegen habe. Das Land habe durch den Tourismus rund 12,5 Milliarden US Dollar an Devisen eingenommen. Bis zum Jahr 2017, so der Plan der ETA, solle sich dies verdoppeln. Bereits heute sei einer von sechs Arbeitsplätzen in Ägypten direkt vom Tourismus abhängig, indirekt seien so gut wie alle Ägypter mit dem Tourismus verbunden. Aus diesem Grund, so prognostizierte Hegazy, könnten die neuen politisch Verantwortlichen in einem demokratischen System auch keine Entscheidungen treffen, die dem Tourismus schaden. Ägypten, so versicherte Hegazy, werde die Gewohnheiten und Bräuche der Touristen weiterhin respektieren – dazu gehöre auch die Freiheit, Bier zu trinken und Bikinis zu tragen. Die Tourismusindustrie diskutiere diese Themen intensiv mit den neu gewählten Parlamentariern, es gebe bislang keine Gesetze, die Touristen einschränken. „Es gibt lediglich ein paar Gerüchte, die von Massenmedien verbreitet werden, die damit Auflage machen wollen, aber es gibt keine offiziellen Beschlüsse“, erklärte Hegazy.

Dass Ägypten zur Normalität zurückgekehrt ist, berichtete Dr. Rainer Herret von der Deutsch-Arabischen Industrie – und Handwerkskammer. „Die deutsche Community in Ägypten ist sehr optimistisch, alle Firmen sind in Ägypten geblieben, die Produktion war fast nirgends unterbrochen“, erläuterte Herret. Eine rasche Rückkehr zur Normalität, das sind auch die Ziele des Tourismusministers. Er will bereits in diesem Jahr den Einbruch des vergangenen Jahres wieder aufholen – und bis zum Jahr 2017 will er pro Jahr sogar 30 Millionen ausländische Besucher empfangen.

Wie es touristisch in Ägypten weitergeht, so Hans-Gustav Koch vom Deutschen Reiseverband, hänge ganz davon ab, was in Ägypten weiter passiert. In seinem Statement zeigte sich Koch optimistisch: „Ägypten ist ein phantastisches Urlaubsland – und ich glaube, dass es definitiv auf dem richtigen Weg ist.“ Da Touristen sehr viel Wert auf Sicherheit legten, empfahl er den Verantwortlichen aus Ägypten, „sehr deutlich zu machen, dass es im Land sicher ist.“ Im Gegensatz zu Kairo, so erklärte Koch, seien die Resorts am Roten Meer selbst im Januar 2011 sicher gewesen. Die Anregung eines Reisebüro-Praktikers, Sharm el Shaik und Hurghada in Zukunft stärker als eigene Destinationen zu vermarkten und das Land Ägypten dabei gar nicht mehr zu erwähnen, fanden die ägyptischen Tourismusverantwortlichen zumindest teilweise bedenkenswert. „Wir setzen in unserer Kommunikationsstrategie klar auf eine Segmentierung der Destinationen, insbesondere vermarkten wir die Badeorte am Roten Meer getrennt vom Nil und von Kairo. Das hat auch im vergangenen Jahr teilweise gewirkt, denn auch 2011 zählte Ägypten trotz des massiven Einbruchs immer noch rund 10 Millionen Besucher“, berichtete ETA-Chairman Amr El Ezabi.

Quelle: Pressebericht vom 08.03.2012/ITB Tagesberichte

www.egypt.travel

Mrz 232012
 

„Jeder Bauernhof und jede noch so kleine Klitsche hat allmählich ihren Wellnessbereich oder -angebote. Und weil es nun mal nicht mehr als eine Handvoll Grundformen gibt, wird nur noch an Namen rumgemacht und blödes Zeug ausgedacht. Irgendwie hält man die Kunden offenbar für ziemlich bescheuert, dass sie jetzt „Hand- und Fußpflege mit Champagner“ buchen……..“. (aus: Reise-Blitz vom 22.03.12 VIP-Service, Hans Nechleba). Herr Nechleba hat ganz recht. Wer im Internet unter Google nach dem Begriff Wellness schaut findet weltweit insgesamt 460 Millionen Einträge zu diesem Begriff.  

Trends und Tendenzen auf Basis von TravelScope und einer Gästestudie zu Wellnessreisen, erstmalig durchgeführt vom Marktforschungsunternehmen GfK im Auftrag von Wellness-Hotels & Resorts und beauty24 (http://www.gfkps.com/scopedivisions/retail/tourism/index.de.htm) zeigen jedoch ein klares Bild.

 Auf Basis einer Hotelierumfrage unter den Partnerhotels, durchgeführt von beauty24 und Wellness-Hotels & Resorts, steht die Wellness-Branche weiter im Aufwärtstrend. Das Wachstum ist ungebrochen. Die Wellnessbranche blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2011 zurück. Die eigene aktuelle Hotelierumfrage des Wellnessreise-Veranstalters beauty24 und Wellness-Hotels & Resorts unter den Partnerhoteliers bestätigt das. Im Jahr 2011 haben 60,17 Prozent der Wellnesshoteliers eine steigende Nachfrage nach Wellnessleistungen verzeichnet und die Hoteliers sehen optimistisch in die Zukunft. Für 2012 erwarten 65,85 Prozent eine erneute Steigerung. Dieses Wachstum können nicht nur die Wellnesshoteliers bestätigen. Auch die Analyse des Reisemarktes in GfK TravelScope, einer Langzeitstudie des Marktforschungsunternehmens GfK zeigt: Wellnessurlaub wird immer attraktiver – im Vergleich zu 2010 stieg der Anteil an Wellnessreisen um 6,7 Prozent. Der Gesamtreisemarkt verzeichnete dagegen nur ein Wachstum von 2,1 Prozent.

Warum profitiert die Wellnessbranche?

Der Reisemarkt verschiebt sich immer mehr hin zu Kurzreisen, Ziele im Inland sind gefragt wie nie. Fazit: Die Menschen verreisen öfter, dafür aber lieber kürzer. Damit das Wachstum anhält, investiert die Branche kräftig. Die Hotelierumfrage zeigt, dass im Jahr 2011 mehr als drei Viertel (81,3 Prozent) aller Wellnesshoteliers Geld vor allem für den Um- oder Ausbau von Hotelzimmern (69 Prozent) ausgegeben haben. Auch 2012 planen 82,11 Prozent Investitionen in ihr Hotel.

Aber die Mitbewerber in anderen Ländern schlafen auch nicht. So schreibt beispielsweise Hubert von Brunn „Der tunesische Tourismusminister Elyes Fakhfakh verkündet denn auch ebenso selbstkritisch wie selbstbewusst, dass sich sein Land künftig nicht mehr nur auf den Badetourismus konzentrieren werde. Vielmehr will man unter dem Slogan „Tunesien neu erleben“ mit einer neuen Strategie, in der Lifestyle, Wellness und Emotionen im Mittelpunkt stehen, in die Offensive gehen.“ Und es gibt noch andere Offensiven. Wellness ist vielen älteren Menschen zu wenig. Selfness muss es sein. Dieser Trend ist zwar auch auf der ITB wenigen bekannt, Insider wie Heinz Jürgen Maras, Personaltraining & Erfolgsberatung jedoch wissen, dass sich hier eine neue Marktnische auftun könnte. Unter dem Titel Selfness löst Wellnepp ab schreibt Manuel J. Hartung schon im Jahre 2004 in „Spiegel Online“ “Gleitgel und Kloster-Urlaub, Katzenklo und Kuchenteig – alles firmiert unter dem diffusen Label „Wellness“. Das Geschäft mit dem Wohlfühlen wächst – noch. Denn die Marketingstrategen arbeiten schon am nächsten Hype.”

Warten wir es ab, noch scheint der Trend, wie auf der ITB zu beobachten war, ungebrochen zu sein. Der Markt wird es schon richten.

 

Informationen auch bei: Wellness-Hotels & Resorts: www.markengold.de oder e.blomenkamp@w-h-d.de www.w-h-d.de

Mrz 222011
 

Mehr internationale Einkäufer stärkten den weltweit führenden Marktplatz der Reiseindustrie

Rund 170.000 Besucher auf der weltweit führenden Messe der internationalen Reiseindustrie – Über sechs Milliarden Euro Auftragsvolumen und gute Stimmung bei den Ausstellern – Über 40 Prozent der Einkäufer kommen aus dem Ausland – ITB Berlin Kongress mit Besucherrekord – Akkreditierung von rund 7.000 Journalisten aus 94 Ländern

Berlin, 13. März 2011 – Mit einem deutlichen Plus bei Einkäufern aus dem Ausland und den besten Ausstellerzahlen aller Zeiten schließt die 45. ITB Berlin ihre Tore. Die internationale Leitmesse der Reiseindustrie konnte trotz Bahnstreik stabile Fachbesucherzahlen auf Vorjahresniveau verzeichnen. Gute Messegeschäfte gaben dem Aufschwung in der Tourismusbranche zusätzlichen Schub.

Dr. Christian Göke, Geschäftsführer der Messe Berlin, blickt auf eine erfolgreiche Veranstaltung zurück: „Die ITB Berlin zieht von Jahr zu Jahr mehr internationale Entscheider an. Mittlerweile kommen über 40 Prozent der Einkäufer aus dem Ausland. Damit kann die ITB Berlin nicht nur weltweit das ausgewogenste und internationalste Portfolio an Ausstellern vorweisen, sondern sie ist auch das internationalste Fachbesucher-Event der Branche. Beste Voraussetzungen für beste Geschäfte: Wir gehen wir davon aus, dass die Aussteller deutlich mehr Geschäftsabschlüsse als im Vorjahr tätigen konnten und ein Volumen von mehr als sechs Milliarden verhandelt haben.“

Zwei Ministergipfel sorgten in diesem Jahr auf der ITB Berlin für eine starke Präsenz aus internationaler Politik und Diplomatie. Der „UNWTO Silk Road Ministers’ Summit“ brachte den nachhaltigen Seidenstraßen-Tourismus einen entscheidenden Schritt voran. Im Rahmen des ITB CSR Day fand der erste „Ministers´ Summit on Climate Change in Asia-Pacific“ statt.

Die Länder Nordafrikas nutzen das Branchentreffen, um den für sie unverzichtbaren Tourismussektor wieder anzukurbeln. Ägypten präsentierte eine neue Werbekampagne, die den friedlichen Demokratisierungsprozess des Landes in den Mittelpunkt stellte. Allein das Erdbeben und der Tsunami in Japan warfen einen Schatten auf eine überaus positive Stimmung in den 26 Messehallen. Der Japanstand wurde ab Samstagmittag geschlosssen.

11.163 ausstellende Unternehmen aus 188 Ländern (2010: 11.127 Unternehmen aus 187 Ländern) zeigten vom 9. bis 13. März erneut das komplette Spektrum der internationalen Reiseindustrie. Das in diesem Jahr neu geschaffene Forum „eTravel World“ hat mit Präsentationen und Seminaren mehrere tausend Interessierte angezogen und war ein voller Erfolg.

Die Anzahl der Fachbesucher bleibt mit 110.791 stabil. Der ITB Berlin Kongress kann hingegen mit neuen Rekordzahlen aufwarten. Ein Plus von 15 Prozent ließ die Teilnehmerzahl auf rund 14.000 steigen. Publikumsmagnet waren der ITB Future Day und der ITB Hospitality Day. Als Convention & Culture Partner des Kongresses sowie mit drei zusätzlichen Ständen in verschiedenen Bereichen der Ausstellung konnte die Mongolei zahlreiche Besucher über alle Facetten ihres reizvollen Landes informieren. Der Binnenstaat zwischen Russland und China konnte sich erfolgreich in den Segmenten Kulturreisen und nachhaltiger Tourismus positionieren. Hochkarätige Diskussionsrunden zu den Themen klimafreundliche Mobilität und insbesondere das „Solar Mobility Innovator Panel“ zeigten einmal mehr die Innovationskraft des weltweit größten Kongresses der Reisebranche.

Die Berliner und Brandenburger zog es am Wochenende trotz der ersten Frühlingstage mit strahlendem Sonnenschein in großer Zahl in die Messehallen. Nach ersten Hochrechnungen nutzten rund 60.000 Privatbesucher (2010: 68.398) die Chance, sich aus erster Hand über Reiseziele in 188 Ländern zu informieren.

Großer Erfolg für das Partnerland Polen

Die ITB Berlin 2011 präsentierte mit Polen ein höchst attraktives Partnerland, das im Vorfeld der EURO 2012 der Weltöffentlichkeit seine touristischen Stärken zeigte. Dank einer spektakulären Eröffnungsfeier mit 3D-Filmen und einer avantgardistischen Tanzshow, die gekonnt virtuelle und reale Tänzer zusammen führte, konnte das Nachbarland der Deutschen sein traditionelles Image aufbrechen. Alle Regionen Polens waren auf 1.600 Quadratmetern vertreten. Jan Wawrzyniak, Direktor des Polnischen Fremdenverkehrsamt Deutschland, fasste sein Eindrücke zusammen: „Ein wunderbares Gefühl, Partnerland zu sein! Hätten wir doch den Partnervertrag gleich für zwei Jahre abgeschlossen. Das Interesse an Polen ist noch mehr gestiegen. Wir haben erfolgreiche Gespräche geführt. Die ITB Berlin hat uns einen zusätzlichen Schub gegeben.“

Taleb Rifai, Generalsekretär der UNWTO: „Angesichts der jüngsten Ereignisse in Ägypten und Tunesien, die zwei sehr wichtige Touristenziele sind, hatte die ITB Berlin dieses Jahr eine besondere Relevanz. In dem Augenblick, in dem wir das neue Ägypten und Tunesien hier willkommen heißen konnten, war ich von der bemerkenswerten Solidarität überwältigt, die die internationale Tourismusgemeinschaft diesen beiden Ländern entgegenbrachte.
Die ITB Berlin hat auch das steigende Vertrauen innerhalb des Tourismussektors bestätigt. Das Jahr 2011 wird das beeindruckende Wachstum der Tourismuswirtschaft in 2010 konsolidieren. Angesichts dieser Entwicklung ist die ITB Berlin zum wiederholten Mal die ideale Plattform für die UNTWO, um neue Initiativen einzuführen, darunter das erste Gipfeltreffen der Minister der Seidenstraße.“

 

Klaus Laepple, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW): „Die Zeichen stehen weiter auf Aufschwung – in der Tourismuswirtschaft insgesamt genauso wie bei der ITB Berlin im Konkreten. Das beweisen die großartigen Aussteller- und Besucherzahlen der weltweit größten Tourismusmesse. Positive Nachrichten und Prognosen prägten in diesem Jahr das Spitzentreffen der Reisebranche, auch wenn die politischen Entwicklungen in Nordafrika natürlich ebenfalls im Raum standen und diskutiert wurden. Besonders emotionale Reaktionen, große Betroffenheit und Anteilnahme lösten die Nachrichten über die schrecklichen Folgen des Erdbebens und Tsunamis in Japan aus.

Den Fachbesuchern wurde in Berlin einmal mehr eine einzigartige Kommunikationsplattform geboten, um Kontakte aufzufrischen, neue Beziehungen aufzubauen und zahlreiche Geschäfte abzuschließen. Aussteller wie Besucher zeigten sich sehr zufrieden. Die auf der ITB Berlin 2011 getätigten Geschäftsabschlüsse haben die Marke von sechs Milliarden Euro aus dem Vorjahr voraussichtlich deutlich übertroffen. Und für das Privatpublikum war die ITB Berlin auch in diesem Jahr eine bunte Erlebniswelt, die einlud zum Entdecken, Informieren und über die nächsten Urlaube zu entscheiden. Die guten Zahlen und die positive Atmosphäre, die die diesjährige ITB Berlin prägten, stimmen uns äußerst zuversichtlich, dass sich unsere Prognosen bestätigen und die deutsche Tourismuswirtschaft vor einem äußerst erfolgreichen Jahr 2011 steht.“

 

Jürgen Büchy, Präsident des Deutschen ReiseVerbands (DRV): „ Einmal mehr hat die ITB Berlin gezeigt, dass sie der Treffpunkt für die internationale Tourismusbranche ist. Hier werden nicht nur Trends ausgelotet, Innovationen vorgestellt und Visionen diskutiert, die ITB Berlin ist vielmehr der zentrale Marktplatz für die Fachbesucher, um Geschäfte vorzubereiten, Vereinbarungen zu schließen oder Kooperationen einzugehen. Zugleich ist sie die wichtigste Kontaktbörse und Gesprächsplattform für alle im Tourismus tätigen Menschen. Sie zeigt, welchen Stellenwert die Geschäftsreise in unserer Branche hat. So sehr auch das tägliche Geschäftsleben von neuen Medien bestimmt wird, so unverzichtbar ist und bleibt der persönliche Kontakt, das Vier-Augen-Gespräch und der unmittelbare Austausch untereinander. Dies zeigt sich gerade auch bei dem auf der Messe vieldiskutierten Thema der derzeitigen Umbrüche in Nordafrika – besonders in den beiden beliebten Reiseländern Ägypten und Tunesien. Die Gespräche in Berlin haben dazu beigetragen, die Auswirkungen aufzuzeigen und zu diskutieren. Der Branchenverband der Touristik ist überzeugt davon, dass beide Länder nichts von ihrer Attraktivität verloren haben und somit auch bald wieder auf so nachgefragt sein werden wie bislang.

Von der ITB Berlin 2011 geht ein positives Signal für das Reisejahr 2011 aus: Die Zeichen in der Tourismusbranche stehen auf Wachstum, denn die Reiselust der Deutschen hat deutlich zugenommen. Der Reisemotor läuft auf Hochtouren. Die Deutschen haben die Koffer gepackt und wollen verreisen – das hat die Resonanz des Publikums auf der ITB Berlin deutlich gezeigt. Das interessierte Publikum konnte sich ein Bild von der bunten Vielfalt des Reisemarkts machen und sich über die Urlaubsangebote der Länder und Reiseveranstalter informieren. Die Vorfreude auf den Sommerurlaub ist geweckt.“

Von der ITB Berlin berichteten rund 7.000 akkreditierte Journalisten aus 94 Ländern. Die Messe war erneut Treffpunkt internationaler Politiker und Diplomaten. Neben 97 ausländischen Länderdelegationen reisten die Thailändische Prinzessin Ubolratana Mahidol und der ehemalige Präsident der Republik Polen, Lech Walesa, an. 70 Botschafter aus der ganzen Welt, 49 ausländische Minister und eine Reihe ausländischer Staatssekretäre kamen zusammen. Rainer Brüderle, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie und Dirk Niebel, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie der der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit machten sich ein Bild der Leistungsfähigkeit der Reisebranche.K. Jamin, M. Tesch

 

Die nächste ITB Berlin findet von Mittwoch bis Sonntag, 7. bis 11. März 2012, statt. Partnerland ist Ägypten.

Mrz 222011
 

Der „Best Exhibitor Award“ der ITB ging an den Hansestaat

Berlin (mp/as) – Der „Best Exhibitor Award“ für den besten deutschen Stand auf der ITB 2011und damit die Krone ging diesmal an Bremen und Bremerhaven. Bayern landete „nur“ an zweiter Stelle  und Sachsen landete bei diesem Highlight zum Abschluss der ITB auf dem beachtlichen dritten platz. Best of the Best in allen zwölf vergebenen Kategorien wurde Kasachstan!   Die Stimmung überschlug sich fast in dem bunten Völkergemisch  im Marshall-Haus auf dem Berliner Messegelände und gefeiert wurde bi in den frühen Morgen. Viele Preisträger bedankten sich mit Live-Auftritten für Ihren Award, so brachten beispielsweise Trommler aus Burundi den Veranstaltungssaal zum Kochen. Und vor allem im Vergleich mit den bunt und exotisch gekleideten Afrikanern Asiaten und Südamerikanern wirkten die Bremer fast nüchtern. Ihrer Stimmung und der der Bayern und Sachsen tat das aber keinen Abbruch.

Schon am Donnerstag gab es am Bremen-Bremerhaven-Stand die ersten Freudentänzchen: „Wir sind beim Best Exhibitor Award (BEA), dem Oscar für ITB-Messestände unter die ersten Drei gekommen“, war da durchgesickert. Dann das Finale am Sonnabend im Marshall Haus der Messe Berlin. Und dann kam die Nachricht: Es ist der 1. Preis.

Die helle, einladende und moderne Gestaltung auf 256 Quadratmetern hat die Jury der Cologne Business School überzeugt: Dieser Messestand zum Thema „2 Städte 1 Land“ ist wirklich einmalig. Gelobt wird aber auch die Nachhaltigkeit, dass die Module des Standes überall im Land auf Messen für die Auftritte der Wirtschaftsförderung wieder verwendet werden und so der Auftritt der beiden Städte immer gut wieder zu erkennen ist.

Die Afrikaner aus Burundi haben lauter getrommelt, die Koreaner mehr Show gemacht. Doch die Delegation aus Bremen und Bremerhaven hat sich am meisten gefreut, heißt es nach der Preisverleihung auf der Aftershow-Party. Peter Siemering, der Geschäftsführer der Bremer Touristik Zentrale sagt dazu: „Die ITB ist die größte Tourismusbörse der Welt. Wir sind hier, um im Auftrag der Tourismusförderung für Bremen und Bremerhaven neue Kunden zu gewinnen. Um mit unseren Leistungsträgern gemeinsam Erfolg zu haben bietet unser Messestand optimale Voraussetzungen.“

Thorsten Bausch, Chef der icd (Verantwortlich für das Messestandkonzept): „Die Auszeichnung ist das Ergebnis für konsequente Markenführung auch auf Seite der Städte Bremen und Bremerhaven, die uns dabei unterstützt haben, die Marken von Bremen und Bremerhaven in den Messestand konzeptionell zu überführen. Das authentische Erlebnis des Landes Bremen, die konsequente Markenumsetzung im Messestand sowie die effiziente Anlage des Messestands auf 5 Jahre Einsatzzeitraum sind Grundlage dieser Auszeichnung.“

Dreißig Studenten der renommierten Kölner Marketingschmiede sind an den Fachbesuchertagen auf der weltgrößten Tourismusmesse ausgeschwärmt und haben die Stände von insgesamt 12 000 Ausstellern nach einem seit zehn Jahren bewährtem Kriterienkatalog unter die Lupe genommen

Die Experten fragen  nach Dingen wie Budgeteffizienz, Authentizität und Nachhaltigkeit. Und sie erfahren, dass der neue Messestand das Landes Bremen in fünf Jahren auf insgesamt 30 Messen eingesetzt wird. Hier wird nichts weg geschmissen oder eingemottet, stattdessen wird immer weiter an dem Auftritt aus einem Guss gefeilt.

Links Bremerhaven, auf der anderen Seite Bremen, dazwischen ein flüssiger Fußboden in Blau: Die beide Städte verbindende Weser. Alles an dem Stand ist hell gehalten, nur an den Seiten wird es farbig und stimmungsvoll: Auf drei riesigen Fotografien leuchtet der Bremer Marktplatz in Abendstimmung, dazu Glockenklang vom Bremer Dom und aus der Böttcherstraße. Peter Siemering: „Wir haben damit die Bestätigung bekommen, dass sich eine Professionalisierung im Marketingbereich im wahrsten Sinne des Wortes auszeichnet.“

Der Best Exhibitor Award wird inzwischen zum zehnten Mal auf der ITB verliehen und hat es in dieser Zeit zur begehrtesten Trophäe der weltweiten Touristikmesseszene entwickelt. Aufgeteilt ist der Preis wie der Hollywood-Oscar in unterschiedliche Kategorien. Der Bremen-Bremerhaven-Stand ging in der gewichtigsten Klasse ins Rennen: Germany. Beurteilt wurden Dinge wie Standgestaltung, Servicekompetenz, Informationstransfer, Kreativität und Nachhaltigkeit.

(aus mp-report, Axel Schneider)

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Prämiert für den Der „Best Exhibitor Award“ BEA 2011 wurden folgende Aussteller in den Kategorien:

Deutschland:
1. Bremen & Bremerhaven, 2. Bayern, 3. Sachsen

Europa:
1. Ungarn, 2. Kanarische Inseln, 3. Schweiz

Naher/Mittlerer Osten:
1. Sharjah, 2. Jordanien, 3. Abu Dhabi

Asien/Australien/Ozeanien:
1. Kasachstan, 2. Republik Korea, 3. Mongolei

Amerika/Karibik:
1. Ecuador, 2. Peru, 3. Dominikanische Republik

Afrika:
1. Burundi, 2. Ruanda, 3. Tunesien

Reiseveranstalter:
1. L’TUR, 2. RUF Jugendreisen, 3. Spar mit! Reisen

Hotellerie:
1. Grand City Hotels & Resorts, 2. Design Hotels, 3. Kempinski Hotels

Carrier:
1. Air Berlin, 2. Emirates, 3. Hertz Autovermietung

Travel Support and Media:
1. Globetrotter, 2. WELT Gruppe, 3. Bewotec

NGO & Non-Profit Institutions:
1. Sharkproject Ms Haitanik, 2. Berliner-Aids-Hilfe e.V., 3. Bundesamt für Naturschutz

Best of Best:
Kasachstan