Sep 252012
 


Florian Kainz wechselt in die Geschäftsführung, Michael Binninger wird neuer Vize-Präsident der Fachhochschule für angewandtes Management

Prof. Dr. Florian Kainz wechselt in die Geschäftsführung der Hochschule. Er setzt damit seine erfolgreiche Karriere an der Hochschule fort. Zunächst gehörte er als Kanzler mit zum Gründungsteam der FHAM. Danach hat er als Vizepräsident über lange Jahre die erfolgreiche Entwicklung der Hochschule nachhaltig mitgeprägt. Neben der Entwicklung von Studiengängen, der Projektleitung der Studiengangs-Akkreditierungen sowie der Institutionellen Akkreditierung der Hoch¬schule zählten die Standortentwicklungen in Bayern, Berlin und in NRW zu seinen Aufgabenfeldern.

Prof. Dr. Dr. Christian Werner bedankte sich für die außergewöhnlichen Leistungen von Florian Kainz und unterstrich deren Bedeutung für die heutige hervorragende Positionierung der Hochschule im Bildungsmarkt.

Professor Dr. Michael Binninger wurde vom Senat der Hochschule ohne Gegenstimme als neuer Vize-Präsident an der Fachhochschule für angewandtes Management gewählt. Er tritt damit die Nachfolge von Prof. Dr. Florian Kainz im Präsidium der Hochschule an. Michael Binninger war bisher Dekan der Fakultät für Management & Recht und verantwortlich für die Branchen fokussierten BWL-Programme, den Studiengang Wirtschaftsrecht sowie die Campusstandorte.

Mit der neuen Führungsstruktur ist die Hochschule für die nächsten Semester bestens aufgestellt. Zum Wintersemester nehmen über 450 neue Studienanfänger ihr Studium auf. Insgesamt wächst Bayerns größte private Fachhochschule damit auf über 2.350 Studierende.

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Über die Fachhochschule für angewandtes Management in Erding:

Der Campus Erding der Fachhochschule für angewandtes Management ist der Hauptsitz der in 2004 gegründeten Bildungseinrichtung. Die staatlich anerkannte Fachhoch¬schule für angewandtes Management folgt einem semi-virtuellen Studienkonzept, das Präsenzphasen mit einer digitalen Lernplattform kombiniert und damit Berufstätigen ideale Studienvoraussetzungen bietet. Am Campus Erding werden folgende Studiengänge angebotenen: Betriebswirtschaftslehre, Sportmanagement, Wirtschaftspsychologie, sowie Wirtschaftsrecht.

Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.fham.de


Sep 152012
 

Grundlagen des Qualitätsmanagements (QM) von Georg M. E. Benes, Peter E. Groh im Hanser Verlag (www.hanser-fachbuch.de)

Qualität ist einer der wichtigsten Faktoren für ein Wirtschaftswachstum. Die Anforderungen an Qualität in Produktion und Dienstleistung wachsen ständig. Kundenerwartungen, Unternehmensziele, Wettbewerb, Normen und Gesetze führen zu einer Erweiterung des Qualitätsbegriffes. Dieser erfordert ein sinnvolles Qualitätsmanagement in vielen Unternehmensbereichen.

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Dieses vorliegende Lehrbuch bietet eine Einführung in das Qualitätsmanagement, wobei die Bedeutung der Qualität als Erfolgsfaktor bzw. beim Nichtvorhandensein als Unternehmensrisiko an praktischen Beispielen gezeigt wird, die allerdings meist aus Großunternehmen gewählt wurden. Die Frage, wie Qualität erzeugt bzw. gelenkt werden kann, wird am Prinzip des Qualitätsmanagements systematisch erläutert, ebenso das für die Umsetzung der Aufgaben benötigte Know-how des Prozessmanagements sowie der Qualitätsstrategien und -werkzeuge.

Kontrollfragen helfen, den Lernfortschritt zu überprüfen. Das Buch ist für folgende Lesergruppen gedacht:

  • Studierende der Ingenieurwissenschaften an Fachhochschulen, Universitäten, Berufsakademien, Technikerschulen, Fachschulen der Technik.
  • Praktiker in der Industrie, leider nicht für Dienstleister.
  • Aus- und Weiterzubildende in Unternehmen.

Dienstleister und mittelständische Unternehmen können zwar auch Anregungen finden, das Buch hätte jedoch dazu auch aus diesem Bereich Beispiele bringen sollen. Gerade der Mittelstand benötigt ein gutes Qualitätsmanagement. Dazu sind die Normen, beispielsweise ISO 9001:2008 bestens geeignet.

Die rechtlichen Aspekte wurden in dem Buch ausführlich behandelt. Die Möglichkeit der Umkehrung der Beweislast beim Vorhandensein eines QM könnte deutlicher hervorgehoben werden können.

Das Buch ist gut zu lesen, anschaulich und empfehlenswert.

Sep 022012
 

Geld macht doch glücklich

Schäffer-Poeschel Verlag, Stuttgart

Von Joachim Weimann / Andreas Knabe / Ronnie Schob

Natürlich ist alles sehr subjektiv zu sehen. Zufriedenheit und Glück sind eben nicht richtig zu fassen, nicht zu messen und sind bei der jungen Mutter völlig anders einzuschätzen als bei einem Geschäftsmann, der ein Unternehmen aufbaut. Die ökonomische Glücksforschung, die mit der Arbeit von Easterlin 1974 ihren Anfang nahm, hat in den letzten Jahren innerhalb der Wirtschaftswissenschaft und im politischen Raum Diskussionen entfacht, die in dieser Form noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen wären. Noch komplizierter wird es, wenn viele Länder miteinander vergleichen und daraus politische Schlüsse ziehen wollen. Sind die Italiener in glücklicher als die Deutschen und was muss man tun, um die Deutschen noch glücklicher zu machen. Grundfesten der Ökonomik stehen plötzlich zur Debatte. Es ist doch wohl klar Version kaum noch am Bruttoinlandsprodukt als Maß für unseren Wohlstand orientieren können? Ist mehr Kon­sum tatsächlich besser als weniger? Sollte der Staat uns nicht besser durch intelligente Maßnahmen davon abhalten, so viel zu arbeiten?

Mit Richard Easterlins Beobachtung, dass sich trotz steigender Einkommen die Zufrieden­heit und das Glücksempfinden der Menschen in den letzten Jahrzehnten nicht verändert haben, hat die Glücksforschung das ökonomische Verständnis von Wirtschaftswachstum erschüttert. Wenn uns Geld nicht glücklich macht – was dann? Die Glücksforschung hat nicht nur gezeigt, dass Geld nur eine geringe Rolle für das Glück spielt, sondern sie hat auch viele Faktoren identifiziert, die positiv mit dem Glücksempfinden verbunden sind. An dieser Stelle stellen die Autoren die wichtigsten dieser Faktoren (Persönlichkeitseigenschaften, Gesundheit, Familie, Arbeit und Arbeitslosigkeit …) vor.

geld-glucklich.jpgAber ist es wahr, was die Glücksforschung bisher herausgefunden hat? Stimmt Easterlins Befund? Sind die Daten, auf denen die Glücksforschung basiert, geeignet, tatsächlich das zu messen, was sie vorgeben zu messen? Das sind Fragen, die in diesem Buch untersucht werden. Die Glücksforschung wird einer kritischen Würdigung unterzogen. Die Autoren verwenden dabei auch eigene empirische Ergebnisse, die klar machen, dass die Dinge nicht so einfach sind, wie es viele Glücksökonomen darstellen.

Drei zentrale Punkte werden herausgearbeitet:

•        Die Glücksmessung ist zu fehleranfällig.

•        Das Glück gibt es nicht – das subjektive Wohlbefinden ist mehrdimensional.

•        Die Glücksforschung eignet sich nicht zur Messung des gesellschaftlichen Fortschritts.

Das Buch ist für Studenten, Wissenschaftler aber auch zum Beispiel für Führungskräfte in Unternehmen bestens geeignet. Viele Aussagen basieren auf US-amerikanischen Studien, bei einigen Aussagen werden statistische und wissenschaftliche Kenntnisse vorausgesetzt.

Eventuell wäre eine Verbindung mit Gallup Studien (http://www.gallup.com/home.aspx) zum Engagementindex, zur Mitarbeiterzufriedenheit, zu Motivationsproblemen oder zu Kundenzufriedenheitsproblemen interessant gewesen. Das Buch ist insgesamt lesenswert.

Klaus Jamin