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Das dual-kooperative Organisationsmodell im PPP (Public Private Partnership)
Das dual-kooperative Organisationsmodell wird am Beispiel einer Medienhochschulplanung für Niedersachsen gezeigt. Herausgeber ist der Europäische Hochschulverlag, Bremen•Oxford, Autor: von Osthoff, Marc
Die deutsche Politik entdeckt zunehmend die Medienindustrie als Standortfaktor. Sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene wird aktiv um die Ansiedlung von Unternehmen aus der Medienwelt im Sinne einer herkömmlichen Standortpolitik geworben. Wie in allen personalintensiven Dienstleistungsbranchen ist die standortnahe akademische Ausbildung qualifizierter Fachkräfte ein wichtiger Aspekt. Das Buch zeigt unter Würdigung aktuell angespannter, öffentlicher Haushalte einen Realisierungsansatz zur Gründung und zum Betrieb einer Medienhochschule als Stiftungsmodell im Rahmen eines Public Private Partnerships – am Beispiel des Bundeslandes Niedersachsen auf. Hierbei wird ein duales Ausbildungsmodell, gemeinsam getragen von Öffentlicher Hand sowie teilnehmenden Partnerunternehmen der Medienwirtschaft, entwickelt, wie es beispielsweise bereits von der dualen Ausbildung in Deutschland bekannt ist. Bei dem in diesem Buch vorgestellten „Dual-kooperativen Organisationsmodell“ werden sowohl aktuelle hochschulpolitische Entwicklungen wie der „Bologna-Prozess“ als auch das „Niedersächsische Hochschuloptimierungskonzept“ (HOK) berücksichtigt. Das Buch baut auf einer vom Autor zuvor durchgeführten Studie für die Niedersächsische Staatskanzlei aus den Jahren 2003 bis 2004 auf, die im Rahmen eines von der nordmedia GmbH – der Mediengesellschaft der Bundesländer Niedersachsen und Bremen – beauftragten Projektes Überlegungen anstellte, inwieweit und in welch struktureller Form eine neu zu gründende Medienakademie am Standort Niedersachsen sinnvoll und darstellbar ist. Neben ökonomischen Fragestellungen fließen auch juristische Überlegungen mit ein.
Da sich das Buch mit einer möglichen Form der Hochschulfinanzierung im Rahmen des Public Private Partnership befasst, kann in dieses Buch auch für Bibliotheken von Hochschulen interessant sein, die sich nicht allein mit dem Bereich Medien beschäftigen.