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Archive für 17.11.2010
Plagiate finden
17.11.2010 von Pressebüro Dr. Jamin.
Als Journalist und Dozent freut man sich immer wieder bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aber auch bei Studenten, mit welchem guten Schreibstil sie schreiben und wie gut sie recherchieren. Sicher ist guter Text bei über 90 % aus eigener Recherche entstanden und fachmännisch geschrieben worden. Gelegentlich jedoch wundert man sich über eine Stelle im Text, die man irgendwo schon einmal gelesen hat. Die Vermutung liegt nahe, es handelt sich um ein Plagiat. Auf der Homepage der Firma Mediaphor Software Entertainment AG (www.plagiarismfinder.de) wird zum Plagiat Finder Folgendes gesagt:
Zum Glück gibt es den Plagiat Finder, genannt Plagiarism Finder. „Da es für einen Buchautor einer Katastrophe gleichkommt, bewusst oder versehentlich fremde Texte abzuliefern, muss …….. besondere Vorsicht gelten.
Im schlimmsten Fall hätte der Autor für alle anfallenden Kosten aufkommen müssen. Dazu hätten die Rückholung der ausgelieferten Menge an Büchern aus dem Handel, die Vernichtung aller Bestände und der Schadenersatz für den entgangenen Gewinn des Verlags gezählt. Darüber hinaus wäre die Karriere des Autors wohl schlagartig beendet gewesen.“ [1]
Schlimm kann es auch für SchülerInnen und StudentInnen werden, wenn sie Texte aus Büchern oder aus dem Internet abschreiben und nicht zitieren. Manche Schulen und Hochschulen geben dann noch eine zweite Chance andere wiederum verweisen den Abschreiber sogar von der Schule beziehungsweise Hochschule.
Ein Test.
Es wurde ein Text mit ca. 4800 Wörtern getestet. Dabei wurden sechs aneinander folgende Worte, die nicht zitiert wurden, als Plagiat festgelegt.
Der Durchlauf durch den Text dauerte circa 1,5 min, es wurden zum Teil mehrere Fundstellen aufgezeigt, die auf Wikipedia, Firmen-Webseiten oder auch oft auf Artikel hingewiesen haben. Dieser Text wurde überprüft und es wurde gegebenenfalls ein Plagiat festgestellt. Schwierig ist das Finden von Abbildungen und Formeln, wie sie bei mathematischen Facharbeiten Anwendung finden. Hier hilft dann gegebenenfalls die Erklärung der Formeln oder der Abbildung weiter, um das Plagiat zu finden.
Bei beliebigen Texten, die getestet wurden, haben die Tester meist um 10 % Plagiate gefunden. Der Grund darin könnte jedoch auch darin liegen, dass zitierte Texte die deutlich als mit ” versehen sind und zitiert wurden, als Plagiate erkannt werden. Hier ist Nachholbedarf nötig, denn gerade in Dissertationen, bei denen viel zitiert werden muss, findet man sonst auf einem sehr hohen aber falschen Plagiatanteil.
Dass Fußnoten mit überprüft werden ist in Ordnung, denn auch Fußnoten können Plagiate sein. Unterschiedlich sind interessanterweise die Ergebnisse bei gleichen Texten, die einmal in Word und einmal in PDF getestet wurden.
Fazit: Es handelt sich um eine wesentliche Erleichterung für diejenigen, die befürchten von ihrem Werk sei abgeschrieben worden. Das Programm ist jedoch auch eine sinnvolle Ergänzung für Lehrer und Dozenten bei der Vermutung, der Schüler oder Student hätte nicht alles selbst verfasst.
Test an den Hochschulen München und FHaM Erding (Prof. Dr. K. Jamin)
[1] Aus http://www.plagiarismfinder.de/impressum, Mediaphor Software Entertainment AG, Zugriff am 12.11.2010, 8:25 Uhr
Geschrieben in Qualität, Software | Drucken | 1 Kommentar »
Münchner Wirtschaftstag 2010
17.11.2010 von Pressebüro Dr. Jamin.
Am Montag den 8. November 2010 fand im Mercedes-Benz Center in München der Münchner Wirtschaftstag 2010, organisiert vom Wirtschaftsbeirat Bayern statt. Anhand von Vorträgen, Podiumsdiskussionen sowie Workshops mit wissenschaftlicher Auswertung wollte der 3. Münchner Wirtschaftstag erneut ein Forum schaffen, in dem Vertreter aus der Wirtschaft, dem Mittelstand, der Wissenschaft und der Politik Ideen und Visionen austauschen sowie nützliche Netzwerke aufbauen können. Das Thema lautete diesmal „Nachwuchs für den Mittelstand – Unternehmensgründung und Unternehmensfortführung.“ Nach einer Begrüßung durch Hans Hammer, Vorsitzender des Bezirks München des Wirtschaftsbeirats Bayern wurde das Programm mit Vorträgen und Ansprachen von Staatsminister Georg Fahrenschon und Christian Greiner von der Rudolf Wöhrl AG eröffnet. Die anschließend von Herrn Claus Nowak und seinen studentischen Unternehmensberatern von der MSC e.V. organisierten Arbeitskreise diskutierten die Themen“ Nachfolgeregelung und Übergabe in Familienunternehmen“ und „Unternehmensgründung“ mit Teilnehmern aus Wirtschaft und Politik, wie zum Beispiel Markus Blume, MdL Landtagsabgeordneter im Bayerischen Landtag sowie Josef Schmid, StR Vorsitzender der CSU-Stadtratsfraktion.
Abschließend wurde in einer Podiumsdiskussion festgestellt, dass zwar gute Ergebnisse in den Arbeitsgruppen erzielt wurden und interessante Ideen in großer Fülle gesammelt wurden, dass jedoch noch viel Handlungs-bedarf nötig ist um sowohl das Thema Unternehmensgründungen als auch die Thematik Nachfolgeregelung zu lösen. Aufgegeben jedoch werden soll nicht, die Themen sollen im kommenden Jahr vertiefend diskutiert und die Ergebnisse der Politik vorgeschlagen werden.
Geschrieben in München | Drucken | Keine Kommentare »