Dez 282008
 

Wer vor Weihnachten den BIATHLON-WELTCUP IN HOCHFILZEN im Fernsehen verfolgt hat, wunderte sich vielleicht über den Austragungsort PillerseeTal. Denn diese Gegend Tirols ist relativ unbekannt, man fährt an dem wunderschönen Tal vorbei, wenn man nach Kitzbühel möchte, aber auch wenn man Richtung Berchtesgaden, Ruhpolding oder sogar Salzburg unterwegs ist kommt man ganz in der Nähe am PillerseeTal vorbei.
Das PillerseeTal ist relativ unbekannt, vielleicht weil bisher die einzelnen Orte und Hotels für sich selbst Werbung gemacht haben, ohne daran zu denken, dass regionales Marketing nicht nur preisgünstig sondern auch noch effektiv für den Tourismus ist.

Der Fachmann nennt dieses Destination Development und meint damit „weg von der Eigenbrödelei hin zu einem gemeinsamen Konzept für eine ganze Region“, manchmal sogar für ein ganzes Land.
Von besonderer Bedeutung ist dabei die Entwicklung eines Images, das bestimmte Zielgruppen nicht nur interessiert sondern auch motiviert, in dieser Region zu fahren.

Folgende Aspekte sind dabei u. a. zu beachten:

o Soll das Image quantitativ oder qualitativ ausgerichtet werden?

o Wie kann das Image mit dem Gesamtmarkt beziehungsweise Angebot der Region verglichen werden?

o Können die Tourismusbüros das Image steuern und managen?

o Welche negativen Effekte können durch das Image ausgelöscht beziehungsweise in ein positives Image umgewandelt werden?

o Kann ein Image für eine spezielle Adressatengruppe entwickelt werden, wie zum Beispiel für Senioren, für Kinder, für Wanderer usw.

Die Idee zum Zusammenschluss der Orte Fieberbrunn, Hochfilzen, Sankt Jakob in Haus, St. Ulrich am Pillersee und Waidring ist goldrichtig und zeigt bereits erste Früchte.
Veranstaltungen wie zum Beispiel der BIATHLON-WELTCUP IN HOCHFILZEN geben weitere Impulse. Das Informationsmaterial sagte dazu:
Im Sommer lädt das Tal zum ausgedehnten Wandern ein. Neben leichten Touren fordern Erlebniswan­derungen – wie zum Beispiel zum kristallklaren Wildseelodersee oder der Panoramarundweg „Stein­erne Stiege“ – durchaus schon die Beinmuskulatur. Geführte Nordic-Walking-Routen finden Sie bei uns genauso wie anspruchsvolle Klettersteige. Auch Gipfeltouren bis 2.500 Meter sind kein Prob­lem – immerhin stehen insgesamt drei Bergbahnen bereit, um Sie auf den ein oder anderen Gipfel zu befördern. Oben angekommen geht’s dann entweder auf eine unvergessliche Bergtour oder zu einer der urigen Berghütten. Denn wie lässt sich der Blick über Berge und Täler besser genießen, als bei einer zünftigen Jause und einem kühlen Schluck Bier?
Doch nicht nur Erwachsene kommen bei uns im Pillseental voll auf ihre Rechnung. Auf die kleinen Urlaubsgäste warten nämlich ganz besondere Überraschungen. Neben dem Erlebnis­park „Familienland Pillersee“ mit seinen vielen Attraktionen lockt der neu eröffnete Triassic Park Dinosaurier Fans und Urzeitforscher gleichermaßen auf die Steinplatte. Die Fieberbrunner Bergbahnen haben mit der „Timoks Alm“ einen weiteren, für Kinder jeden Alters geeigneten, Erlebnispfad am Berg geschaffen.

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Blick auf den Wilden Kaiser und Lift Steinplatte

Gleich drei Skigebiete mit fast 100 Kilometer bestens präparierten Pisten stehen den Winter­sportfans zur Auswahl. Und Schnee gibt es im PillerseeTal sowieso immer mehr als anderswo. 7 Meter Schnee den Winter über ist keine Seltenheit. Darüber hinaus lassen 100 Kilometer feinst gespurte Langlaufloipen und mindestens ebenso viele Wanderwege die Urlauberherzen höher schlagen. Was gibt es Schöneres, als ungestört durch eine tiefverschneite Landschaft zu spazieren und die Hektik des Alltags zu vergessen. Et­was, das Ihnen im PillerseeTal ganz leicht gelingen wird. Dafür garantiert nicht nur die traumhafte Landschaft, dafür stehen auch die PillerseeTaler mit Ihrer typischen Tiroler Gastfreundschaft.

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Gäste auf der Stallenalm – Foto Redaktionsbüro Inga Schulz, Köln

Auf einer Pressereise zeigten sich die Journalisten und Fotografen hellauf begeistert, es war nicht nur der freundliche Empfang durch die Vertreter des Tourismusverbandes PillerseeTal, sondern es war die Freundlichkeit aller Beteiligten an dem „Drei Tage Event“. Einhellig war die Meinung der Fachleute, wir kommen wieder.