Mai 262008
 

Der Fachausschuss Tourismus des Wirtschaftsbeirats der Union e.V. führte am Mittwoch, dem 14. Mai 2008 im ArabellaSheraton Grand Hotel, München eine Veranstaltung zum Thema Qualitätssicherungssysteme für den Tourismus in Bayern durch.
Der Wirtschaftsbeirat der Union versteht sich als Sprachrohr der Bayerischen Wirtschaft und Wegweiser für die Politik. Das wirtschafts- und gesellschaftspolitische Leitbild des Wirtschaftsbeirats ist die Soziale Marktwirtschaft. Ihre Aufgabe sieht die Unternehmervereinigung darin, Erfahrungen aus der unternehmerischen Praxis in die Politik einzubringen und im Dialog mit politischen Entscheidungsträgern für Rahmenbedingungen einzutreten, unter denen sich die Wirtschaft im Wettbewerb entfalten und behaupten kann.

Ziel ist es die Berufserfahrung und die Interessen unserer Mitglieder gegenüber der Politik zur Geltung zu bringen und politische Entscheidungen im Sinne der Wirtschaft zu beeinflussen. Die Unternehmensvereinigung bringt Wirtschaft und Politik immer wieder zusammen.

Der Fachausschuss Tourismus wird von Robert Salzl als Vorsitzendem und Ludwig Hagn als Stellvertreter geleitet.

      img_4813.jpgHerr Robert Salzl und Frau Hedda Manhard

 Hedda Manhard, Abteilungsleiterin Öffentlichkeitsarbeit im Tourismusamt der Landeshauptstadt München, referierte über das Thema „Wie geht die Landeshauptstadt mit allen möglichen Beschwerden der Touristen um?“
Siegfried Gallus Präsident des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes präsentierte das Thema „Wie erhöht die Einführung des Gütezeichens Q die Qualität in Bayern?“ und Reinhold Weise, Generaldirektor des ArabellaSheraton Grand Hotels, informierte mit dem Vortrag „Mit welchen Methoden wird in internationalen Hotelketten die Qualität sicher gestellt?“

Herr Siegfried Gallus      und              Herr Reinhold Weise

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Es war ein rundum interessanter Nachmittag mit vielen Fragen und guten Antworten.

Offensichtlich muss aber noch mehr in Sachen Qualität an der Basis gemacht werden denn Hans Nechleba berichtet: Emilia M Ü L L E R, Wirtschaftsministerin von Bayern, hat dem Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband kräftig unter die Arme gegriffen und die Qualitätssicherung (Service-Qualität Bayern) mit finanziert. Die Hilfe gilt für eine Anlaufszeit von drei Jahren.
Hoffen wir, dass das hilft, denn mit dem Thema Qualitätsmanagement kann man die Hotellerie und Gastronomie auch erschrecken.

Mai 112008
 

Bilder von der Bücherlesung in München am Odeonsplatz am 10. Mai 2008, am 75. Jahrestag der Bücherverbrennung durch die Nazis 1933.

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Verbrannt, verboten, verbannt – die Namensliste der Schriftstellerinnen und Schriftsteller ist lang. Unzählige Intellektuelle, Künstlerinnen und Künstler wurden ihrer Heimat und Arbeit beraubt,  viele wurden ermordet oder in den Tod getrieben. Das darf nicht vergessen werden! Wurden  wieder in ganz Deutschland Texte aus den damals verbrannten Büchern vorgelesen.

bucherlesung-2008-5.JPGDank Ihrer Mitwirkung und Unterstützung haben in den Jahren 2005 – 2006 und 2007 ein immer größer werdender Kreis an Menschen zum Erfolg der Aktion „Bücher aus dem Feuer“ beigetragen, wofür wir uns ganz herzlich bedanken.

Hintergrund-Informationen zum Thema „Bücherverbrennung

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Gerd Berghofer hat soeben eine CD mit dem Titel „Texte und Biographien von Opfern der Bücherverbrennung 1933“ herausgegeben und gesprochen.

Mai 072008
 

München, auf dem Odeonsplatz am 10. Mai 2008 von 11 bis 13 Uhr

Am 10. Mai 1933, also vor 75 Jahren, nur erstaunlich wenige Wochen nach der   nationalsozialistischen Machtübernahme, wurden Bücher von politisch und rassistisch unerwünschten Schriftstellern und Wissenschaftlern in fast allen deutschen Universitätsstädten verbrannt.

Dabei wurden so genannte Feuersprüche gerufen: z.B.    

Gegen Dekadenz und moralischen Verfall! Für Zucht und Sitte in Familie und Staat! Ich übergebe der Flamme die Schriften von Heinrich Mann, Ernst Glaeser und Erich Kästner.

oder

Gegen literarischen Verrat am Soldaten des Weltkrieges, für Erziehung des Volkes im Geist der Wahrhaftigkeit! Ich übergebe der Flamme die Schriften von Erich Maria Remarque.

oder

Gegen Frechheit und Anmaßung, für Achtung und Ehrfurcht vor dem unsterblichen deutschen Volksgeist. Verschlinge, Flamme, auch die Schriften der Tucholsky und Ossietzky!

Man nannte Deutschland mal stolz ‚Das Land der Dichter und Denker’, das sollte uns Verpflichtung sein, immer wieder mahnend an die Verbrechen und Zensur der Nazis zu erinnern.

In München veranstalten wir aus diesem Anlass u.a. auf dem Odeonsplatz am Pfingstsamstag, dem 10.Mai, in der Zeit von 11:00 bis ca. 13:00 Uhr eine öffentliche Lesung aus verbrannten Büchern und Schriften. Diese Lesung ist u.a. einer der Events zum 850. Geburtstag von München.

Ihre Teilnahme als Vorlesende haben bislang zugesagt:

Gerd Bergmann, Regionalbischöfin Susanne Breit-Kessler, Gaby Dohm,  Marcus Boshkow mit Studenten/innen der Falckenbergschule, Gustava Everding, Thomas Goppel, Dieter Hildebrandt, Ricci Holt, Horst Janson,  Bruno Jonas, Kulturreferent Hans-Georg Küppers, Franz Maget, Sunnyi Melles, Thorsten Otto, Antonia Peters, Gerhard Schmitt-Thiel, Monika Strauch & Peter Machac, Friedrich Kardinal Wetter.