Sep 292007
 

Der Titel sagt schon alles. Es geht einerseits um die Arbeit und das Arbeitsamt, andererseits um die menschlichen Beziehungen, besonders aber um die Beziehungen zwischen Partnern in dieser Welt der Unsicherheit und Planlosigkeit.

Der Mathäser Filmpalast war der richtige Ort für die Filmpremiere der deutschen Filmkomödie Stellungswechsel (20TH Century Fox Filmverleih) mit dabei Kostja Ullmann, Herbert Knaup, Florian Lukas, Sebastian Bezzel, Cornel Heyers, Gustav Peter Wöhler und vielen anderen.Die Regisseurin Maggie Peren muss wohl alles selbst erlebt haben, so gut waren die Dialoge, so brillant die Situationskomik.

Die fünf Herren sind Philologe, Polizist, Feinkost Laden Betreiber, ehemaliger Manager und Chaot gründen einen Eskort-Service, der mit seinem Internetauftritt (www.deutsche-feinkost-zum-anfassen.de) Frauen betreuen möchte. Am Anfang läuft der Laden nicht, jedoch dann ergeben sich überraschende Wendungen, die hier nicht verraten werden sollen.

Ein Film, der nicht nur das Single Leben in München beleuchtet, sondern der partnerschaftliche Probleme aufdeckt aber auch Lösungen nennt.

Ein Film, der erfolgreich sein könnte, weil er ins Herz geht. www.fox.de/cinema

Sep 292007
 

Die Perlen der Alpen zeigen sich bodenständig.

Trotz internationalem Anspruch

lauterseen3.gifaus: www.werdenfelserland.de

Sie haben sich redlich und erfolgreich abgemüht, die Verantwortlichen der sogenannten Werfenwenger Weis 2007, insbesondere der Bürgermeister des 2000 Seelen Ortes, Peter Brandauer und – im Schulterschluss mit der Gemeinde – die Geschäftsführerin der ALPINE PEARLS, zu Deutsch „Perlen der Alpen“, Karmen Mentil.

Vor Kurzem ging in dem kleinen, aber feinen Ferienort Werfenweng, im salzburgischen Pongau im Tennengebirge idyllisch gelegen, ein durch alpenländische Traditionen geprägtes Volksfest, genannt „Werfenwenger Weis“, zu Ende, mit internationalen Ambitionen und Mitwirkenden aus Österreich, der Schweiz, Italien, Bayern und Slowenien „aufgespeckt“ (ein Tag wurde zum „Speck-Fest“ erkoren). Neun Tage lang war das sogenannte Perlenzelt im Zentrum des Ortes Mittelpunkt der Feiern, oberbayerischen Volks- und Festzelt-Festen durchaus vergleichbar.

Der Unterschied zum bayerischen Oberland: Die Aufmerksamkeit der Zuhörer bei den Darbietungen der Blasmusikkapellen war nicht nur am „Südtiroler Abend“ und den darauf folgenden Festtagen sehr viel größer. Die Leute waren auch viel disziplinierter, mit anderen Worten sehr viel ruhiger, beinahe andächtig, dafür war aber der Applaus um so dankbarer und stärker. Die Bedienungen und Kellner viel österreichischer, d. h. noch charmanter und freundlicher als wir von mitunter bärbeißigen Dienstleistern im bayerischen Gastgewerbe gewohnt sind.

Was war nun daran neu, was war international?

Es war der Anspruch der alpinen Perlen, eine besonders sanfte Form des Tourismus noch sanfter zu gestalten. Der Zusammenschluss von bis jetzt 23 Gemeinden (der vorliegende Prospekt in italienischer Sprache weist deren 20 auf) aus Österreich, Südtirol, „Restitalien“, Bad Reichenhall und Berchtesgaden, der Schweiz und Frankreich, verspricht einen neuen Typ von Ferien, ohne Stress, Entspannung, dazu Naturgenuss, Gesundheit, die reinste Erholung und die Wiederentdeckung der Langsamkeit.  Dazu dient in erster Linie eine „sanfte Mobilität“, das heißt, die öffentlichen Verkehrsmittel sind ausgebaut, Fahrräder und neuartige Elektromobile im Einsatz und das eigene Auto soll weitestgehend stehen bleiben. All überall symbolisiert das Logo eines luftigen Schmetterlings diesen Anspruch überdeutlich.

Aus diesem Verbund alpiner Perlen hatte man die Mitwirkenden eingeladen. Man hört, dass Bürgermeister Brandauer alle betroffenen Orte zur Begutachtung deren – insbesondere – musikalischen Leistungen besucht hat. Neben den Musikern waren Tänzer, Handwerker und bildende Künstler, insgesamt rund 700 Akteure, eingeladen.

Allerdings: Die öffentliche Aufmerksamkeit muss noch wachsen, sie beschränkt sich unserer Beobachtung nach auf die nähere Umgebung des Ortes. Wenn weder der langjährige Geschäftsführer der Tirol-Werbung noch der umfassend gebildete Lehrer eines Nachbarortes weder jemals den Begriff „Perlen der Alpen“ noch „Alpine Pearls“ gehört hat, so braucht es nicht zu verwundern, wenn die Gäste dieses Festes nicht nur die mitwirkenden Aktiven selbst, sondern vor allem Einheimische waren – auch aus den Nachbarorten Werfen, Pfarrwerfen und einige Sommer-Touristen mittleren Lebensalters, die vor allem Wanderungen und gemütliche Almaufenthalte zu schätzen wissen. Kaum jemand ist eigens angereist, die Steigerung des Fremdenverkehrsaufkommens durch den Perlen-Verbund hielt und hält sich vermutlich in Grenzen. Das kann in drei Jahren, bei der nächsten „Weis“ sicher schon besser aussehen.

„Die Begeisterung ist entscheidend“ meinte ein altgedienter Bürgermeister aus der Nachbargemeinde. Wohl wahr.
Nachzutragen ist, dass es sich bei den Moderatoren um durchaus prominente und kompetente Persönlichkeiten, wie zum Beispiel Sepp Forcher, bekannt aus Funk und Fernsehen, handelte.

Weitere Informationen: www.werdenfelserland.de

C. Dietrich von Trotha
pic RedaktionsBüro München

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sep 272007
 

von Klaus Jamin

Es ist wie im wirklichen Leben, sobald es jemandem nicht mehr so gut geht, beginnt er nach zu denken, wie diese Situation verbessert werden kann. Beispielsweise erzielen Österreichs Bergbahnen im Sommer in nur 7,3% des Jahresumsatzes. Das kann auch mit Sonderaktionen nicht verbessert werden und daher hat man in den Alpen zahllose Interessenten entdeckt, die zwar nicht sofort loslegen wollen, aber Gewehr bei Fuß stehen wenn die ersten Mountain Glider des Seilbahnunternehmens Doppelmayr eingesetzt werden. Bewähren soll sich der Glider zuerst in Belgien, wo er in dem sogenannten Walibi Freizeitpark eingesetzt wird. Es geht dabei um eine Kombination aus Achterbahn und Seilbahn, bei der vier Personen, anders als auf dem Oktoberfest, eine größere Strecke über die Landschaft fast fliegend überwinden können.

Dort diese Strecke über 700 Meter lang und man gleitet mit einer Geschwindigkeit von circa 60 km in der Stunde durch die Landschaft. http://freizeitpark-welt.de/freizeitparks/wabe/wabe_start.php

Der Geschäftsführer des Unternehmens „Input“ Helmut Müller, ist der Meinung, dass die 4 Millionen, die diese Anlage gekostet hat, ein absolutes familientaugliches Angebot ist und zusätzlich wegen der Abfahrt von einem 45 Meter hohen Turm durchaus auch für junge Leute, die sogenannten Andrenalinjunkies, von großem Interesse ist. In den Alpen die gibt es schon zahlreiche Attraktionen wie den Matterhorn-Express oder den Cortina Bob die zwar hohe Geschwindigkeiten ermöglichen, jedoch ein Überflugerlebnis nicht bieten können.

Endlich wird in Fiss ein abgespecktes System, der sogenannte Fisser Flieger in einem Fun Park seine Arbeit aufnehmen. Das könnte der Anfang von neuen Attraktionen in den Alpen für den Sommer werden. Obwohl der österreichische Alpenverein es nicht gerne sieht, ist man doch davon überzeugt, dass mit der Kombination Freizeitpark und Glider endlich auch der Sommer in den Bergen attraktiver wird. Denn eines ist klar. Waren es noch 30 Millionen Übernachtungen deutscher Gäste vor 10 Jahren, kamen im Jahre 2006 nur noch ungefähr 23 Millionen. Hier kann eine Attraktion oder wie die Süddeutsche Zeitung vom 16. August meint „Alpenglühen hinter der Achterbahn“ durchaus hilfreich sein.

Sep 272007
 

Der Medien-Service der Dresdner Bank stellt fest
Winterurlaub: Ski teurer, Sonne oft günstiger
und Frühbucherpreise schonen Urlaubskasse

Fehlt es auch an der Qualität in Deutschland?
zusammengestellt von Klaus Jamin
Je nach Zielort können Urlauber bei den diesjährigen Winterferien mit einer Entlastung der Reisekasse rechnen. Dies ergab eine aktuelle Stichprobe der Dresdner Bank bei führenden deutschen Reiseveranstaltern. Preiswerter oder unverändert im Vergleich zum Vorjahr sind vor allem die Sonnenziele im Mittelmeerraum, beispielsweise die Türkei, Tunesien und teilweise auch Ägypten. Der Skiurlaub in Deutschland und Österreich wird hingegen tendenziell teurer: „Bei uns treibt noch die Erhöhung der Mehrwertsteuer vielerorts die Preise“, so Hans-Peter Muntzke, Tourismusexperte der Dresdner Bank.

Hinzu kommt, dass Zeitungen kein Blatt vor den Mund nehmen, um die Wahrheit auf zu decken: So schreibt Manfred Hummel in der Süddeutschen Zeitung: Nr.215, Dienstag, den 18. September 2007 , Seite 37.

„Steigende Touristenzahlen in Gesamtbayern überdecken nur die Defizite, die von Jahr zu Jahr größer werden. Allein der schönen Landschaft zu vertrauen, reicht nicht mehr aus. Spätestens seit dem „Ossi-Boom“ nach der Wende haben die klassischen oberbayerischen Fremdenverkehrsorte die Entwicklung regelrecht verschlafen. Ihre Pensionen und Hotels verströmen den verblassten Charme vergangener Jahrzehnte. Schlechter Service, abgetakelte Zimmer, ein mageres Angebot und mürrische Gastgeber runden das Krisenszenario ab.“

Aus eigener Erfahrung muss man diesen Artikel teilweise bestätigen. Viele alt eingesessene Gasthöfe haben schon lange nicht mehr investiert. Ihre Gäste kommen seit vielen Jahren, werden aber langsam älter und die Kinder fahren in ferne Länder in der Hoffnung, einen Billigurlaub genießen zu können. Die G-Klassifizierung, gedacht als Anregung für die Gastgeber und als Information für die Gäste, wird kaum akzeptiert. Dann muss man sich nicht wundern wenn, trotz steigender Besucherzahlen, die Gäste insgesamt nur noch bestimmte Gebiete, wie zum Beispiel München, besuchen. Der Medien-Service der Dresdner Bank schreibt weiter: Die Preise auf den Kanarischen Inseln, dem beliebtesten Reiseort der Deutschen in der kalten Jahreszeit, bleiben meist unverändert, während die Preise auf den Balearen bei den meisten Veranstaltern leicht steigen.

Bei Fernreisen können die Verbraucher je nach Ziel und Veranstalter mit Preissenkungen rechnen: Südafrika wird im Regelfall besonders günstig – die Kosten sinken bei den befragten Veranstaltern um bis zu 14 Prozent, nur einzelne Anbieter erhöhen die Preise. Thailand bleibt trotz Preissteigerungen von bis zu zwölf Prozent ein preiswertes Fluchtziel vor dem deutschen Winter. Bei Zielen in der Karibik können Urlauber sparen oder mit gleichbleibenden Preisen rechnen. In den USA ist alles möglich: Je nach Veranstalter sind die Preise stabil, steigen leicht oder sinken.

Neben der Wahl eines kostengünstigen Ziels können Reisende auch mit Frühbucherrabatten die Urlaubskasse schonen. Die Unterschiede sind groß, in der Spitze sind Einsparungen bis zu 30 Prozent möglich – abhängig von Reiseziel, Zeit, Veranstalter und Hotel. Wichtig: Die Reisen müssen bis zu einem Stichtag, häufig Ende September oder Ende Oktober, gebucht werden. Manche Anbieter gewähren auch Nachlässe, wenn ein bestimmter Zeitraum vor Reiseantritt eingehalten wird, beispielsweise 60 Tage.

Quelle: Medien-Service „Flash“ der Dresdner Bank – September 2007

Sep 272007
 

Symantec hat gestern am 26.09.2007 mit viel gutem Theater im Prinzregenten Theater seine neue Unternehmens-Schutzlösung vorgestellt. Symantec Endpoint Protection 11.0 ist nicht nur ein Virenschutz, sondern enthält auch Desktop Firewall, Anti-Spyware, Intrusion Prevention (Eingangsschutz) und eine Gerätekontrolle (wer ein unbekanntes Gerät an den Rechner anschliesst erhält dazu nicht die Erlaubnis). Die Software enthält alles was man braucht und das mit extrem vielen, detaillierten Einstellungsmöglichkeiten.

Pressebüro Jamin